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Spatenstich in Bad Saarow

Zwei Neubauten, so groß wie 17 Einfamilienhäuser

Mit dem neuen Bettenhaus und dem Ausbau der Radiologie starten in diesen Tagen am HELIOS Klinikum Bad Saarow gleich zwei große Bauvorhaben. In die Projekte investiert das Klinikum mehr als 16 Millionen Euro - komplett aus Eigenmitteln.
Letzte Absprachen vor Baubeginn: Ellen Fiedler, Projektsteuerin und Projektleiterin des Bauprojektes, Julia Christodulow, Klinikgeschäftsführerin, und Rüdiger Beau, Bauleitung (Foto: HELIOS Klinikum Bad Saarow)

Am heutigen 10. Juli startet in Bad Saarow der Bau des neuen Bettenhauses. Neben zusätzlichen Bettenkapazitäten entstehen dabei Untersuchungsräume für die Fachbereiche Neurologie, Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin. „Aufgrund des großen Zuspruchs unserer Patienten ist die Erweiterung unseres Hauses dringend notwendig“, sagt Klinikgeschäftsführerin Julia Christodulow. „Wir freuen uns riesig, dass es losgeht“.

Bereits in der nächsten Woche fällt dann der Startschuss für die Erweiterung der Radiologie. Beim Ausbau soll Platz geschaffen werden für eine zweite Angiographie-Anlage und einen zweiten Computer-Tomographen.

2.500 Kubikmeter Beton, 300 Tonnen Stahl

Aufgrund der Bodenverhältnisse werden an beiden Baustellen zunächst Eisenpfähle bis zu 15 Meter in den Boden gesetzt. Im Verlauf der nächsten Monate werden dann insgesamt mehr als 2.500 Kubikmeter Beton und 300 Tonnen Stahl verbaut, 40 Kilometern Kabel verlegt, 870 Lampen und Leuchten sowie 1.800 Schalter und Steckdosen eingebaut. In die Neubauten, die zusammen in etwa der Größe von 17 Einfamilienhäusern entsprechen, investiert das HELIOS Klinikum Bad Saarow mehr als 16 Millionen Euro aus Eigenmitteln.

Die Fertigstellung des Radiologie-Anbaus ist für den Sommer 2018, die des Bettenhauses für das Frühjahr 2019 geplant. Bis dahin könne es leider gelegentlich etwas lauter werden, sagt Julia Christodulow. „Das lässt sich beim laufenden Krankenhausbetrieb leider nicht vermeiden“, so die Klinikgeschäftsführerin. Dafür schaffe man aber langfristig bessere Bedingungen – für Patienten und für Mitarbeiter.

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