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Junge Viszeralchirurgen

Zukunft – gestalten

Mit diesem Auftrag trafen sich 30 junge Viszeralchirurgen, um beim 1. Assistentenkongress
„Apokalypse now?! Zukunft in der Chirurgie – Chirurgie in der Zukunft“ den Grundstein für eine aktive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen ihres Berufslebens zu legen.
Die junge Viszeralchirurgen trafen sich Ende September beim 1. HELIOS Assistentenkongress. Foto: Ines Stenzel

Ja: Auch der Wunsch nach einer App, einem Live-Diktat via Siri oder einem Befund-Dashboard fand sich auf den Tafeln des Ideenmarktplatzes, auf denen die Teilnehmer des 1. Assistentenkongresses der Allgemein- und Viszeralchirurgie ihren Mitstreitern vorstellten, was sie in den verschiedenen Workshops erar- beitet hatten. Wer aber glaubt, dem ärztlichen Nachwuchs wäre es ausschließlich um die neueste Kommunikationstechnik gegan- gen, der irrt. Was brauchen Assistenzärzte, wenn sie frisch von der Uni an die Klinik kommen? Gibt es jemanden, der in dieser Lebensphase beratend zur Seite steht? Und was ist langfristig wichtig, um ein guter Chirurg sein zu können?

„Beim Start in der Klinik ist ein Mentor extrem hilfreich, zum Beispiel ein erfahrenerer Assistenzarzt, der einem das Haus zeigt oder bei Fragen Ansprechpartner ist“, sagt Claudia Schneider, Assistenzärztin im HELIOS Klinikum Berlin-Buch. Dort stehen ihr solche Kollegen zur Verfügung – nicht an allen Standorten ist das aber der Fall. Der Mentor ist deshalb Bestandteil eines „Starter- Kits“, das Schneider und andere Assistenzärzte entworfen haben und von dem sie überzeugt sind, dass es jungen Chirurgen den Berufseinstieg erleichtert.

Organisiert wurde der Kongress von den Mitgliedern der AG Zukunft in der Chirurgie – acht jungen Viszeralchirurgen, die von der Geschäftsführung und der Fachgruppe Viszeralchirurgie beauftragt wurden, eine Vision zu erarbeiten, wie sie in zehn Jahren als chirurgische Führungskräfte arbeiten wollen.

Das Ziel: Die jungen Chirurgen für eine aktive Mitgestaltung der Zukunft zu sensibilisieren und ein Assistentennetzwerk aufzubauen, das Konzepte entwickeln und aufgrund der Vernetzung auch umsetzen kann. Den Austausch findet auch Robert Lauch, Assistenzarzt in der HELIOS Klinik Leisnig, wichtig: „Die Diskussionen hier finden auf sehr hohem Niveau statt, das gefällt mir. Wahrscheinlich werden die Inhalte aber nicht überall so umsetzbar sein.“ So wird in Gesprächen und Workshops immer wieder deutlich, wie unterschiedlich die Voraussetzungen an den verschiedenen Standorten sind. Dies ist zum einen eine Bereicherung für die inhaltlichen Diskussionen, zeigt aber auch: Eine gemeinsame Arbeit sowie die Umgestaltung der etablierten Strukturen durch ein aktives Netzwerk sind notwendig.

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