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Tag der gesunden Ernährung - Themenschwerpunkt Osteoporose

Das diesjährige Thema des deutschlandweiten Tages der Ernährung am 7. März lautet: „Ernährung und Osteoporose – Prävention und Therapie“. Wir informieren zum Thema und geben drei einfache Tipps zur Ernährung.
Fotocredit: Thomas Oberländer | Helios Kliniken

Fast 25 Prozent der über 50-jährigen Frauen in Deutschland leiden unter Osteoporose. Aber auch Männer sind betroffen. Insgesamt gibt es hierzulande 6,3 Millionen Osteoporose-Erkrankte.
Mit einer gesunden Lebensweise kann dem Knochenschwund rechtzeitig vorgebeugt werden. „Um bereits in jungen Jahren genügend Knochensubstanz aufzubauen und später den Abbau von Knochenmasse in Grenzen zu halten, ist regelmäßiges Bewegen und gesunde Ernährung notwendig. Die Kombination macht es möglich, die Gesundheit von Knochen und Muskeln zu verbessern. So wird präventiv das Risiko einer Osteoporose deutlich verringert ", sagt Prof. Dr. med. Daniel Kendoff, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Berlin-Buch.
Wer bereits an Osteoporose leidet, für den gehören körperliche Aktivitäten und richtige Ernährung zu den grundlegenden Behandlungsmaßnahmen.

Gesunde Ernährung kann auch dem Knochenschwund vorbeugen
Prof. Dr. med. Daniel Kendoff, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Berlin-Buch; Fotocredit: Thomas Oberländer | Helios Kliniken

„Unsere Knochen sind aktives Gewebe. Ständig wird Knochenmasse auf- und abgebaut. Ausgewogenes Ernähren mit der nötigen Menge an Vitaminen, Mineralstoffen, Kalzium und Eiweiß ist maßgeblich für den Funktionserhalt des gesamten Organismus. Der Mineralstoff Kalzium ist dabei der wichtigste Baustoff“, so Prof. Kendoff.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt: Für eine optimale Versorgung der Knochenzellen sollten gesunde Erwachsene täglich 1.000 Milligramm Kalzium zu sich nehmen.
„Den Kalziumbedarf decken Sie am besten über eine abwechslungsreiche Kost. Wenn Sie zusätzlich Kalziumpräparate aus der Apotheke einnehmen achten Sie darauf, dass die Gesamtmenge an Kalzium aus Ernährung und Medikament die empfohlene Dosis nicht überschreitet. Besprechen Sie die optimale Dosierung am besten mit Ihrem Arzt oder Apotheker“, empfiehlt Prof. Kendoff.

Hier drei einfache Tipps:

  1. Der tägliche Kalziumbedarf lässt sich am einfachsten und schnellsten mit Milchprodukten wie Joghurt und Käse decken. Die Top-Lieferanten sind Hartkäsesorten wie Emmentaler und Gouda, Buttermilch und Naturjoghurt. Weitere wichtige Kalziumquellen sind grüne Gemüsesorten wie Grünkohl, Brokkoli, Feldsalat und Fenchel. Gleichzeitig enthält grünes Gemüse viel Vitamin K für die Knochenfestigkeit.
  2. Vitamin D verbessert die Aufnahme von Kalzium und Phosphor. Wichtige Lieferanten dieses Vitamins steckt besonders reichlich in Lachs, Hering oder Makrele. Zudem bildet die Haut mit Hilfe von Sonnenlicht eigenes Vitamin D. Darum sollte man auf ausreichende Bewegung an der frischen Luft achten.
  3. Achtung bei Kalziumräubern: Dazu gehören Lebensmittel, die die Kalziumaufnahme hemmen oder die die Kalziumausscheidung steigern. Das sind vor allem Alkohol, fett- und kochsalzreiche Kost, Speisen mit einem hohen Phosphatgehalt wie Wurst, Fleisch, Schmelzkäse oder viele Fertigprodukte, Ballaststoffe sowie Lebensmittel mit viel Oxalsäure – etwa Spinat, Rote Bete, Rhabarber oder Schokolade.

Informieren Sie sich über unsere Orthopädie und Handchirurgie. Vereinbaren Sie gern einen Termin bei uns.

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