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Bericht vom Assistentenkongress in Berlin

Mentoren helfen jungen Ärzten bei der Einarbeitung

Am zweiten Assistentenkongress nahmen mehr als 30 junge Ärzte aus der Viszeralchirurgie, die in verschiedenen Helios Kliniken arbeiten, teil. Ziel war es, die Teilnehmer als Mentoren für junge Assistenzärzte auszubilden und ihnen in einem Kommunikationstraining die wesentlichen Fähigkeiten für diese Aufgabe zu vermitteln.
Tauschten sich über die Einarbeitungs- und Ausbildungsbedingungen junger Ärzte aus. Hier (v. l.): Somarith Kim aus der Helios Klinik Bad Schwalbach, Florian Vollrath aus dem Helios Park Klinikum Leipzig und Sebastian Claes aus der Helios Klinik Titisee-Neustadt. Foto: Karin Bauer-Leppin

Der zweite Assistentenkongress fand im September in Berlin statt. Dazu waren mehr als 30 junge Ärzte aus der Viszeralchirurgie, die in verschiedenen Helios Kliniken arbeiten, zusammengekommen.

Ziel war es, die Anwesenden als Mentoren für junge Assistenzärzte auszubilden und ihnen in einem Kommunikationstraining die wesentlichen Fähigkeiten für diese Aufgabe zu vermitteln.

Eingeladen hatten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Zukunft in der Chirurgie, die vor einiger Zeit in Abstimmung mit der Fachgruppe Viszeralchirurgie das Mentorenprogramm entwickelt haben. „Die Einarbeitung von neuen Mitarbeitern ist in jeder Abteilung und Klinik unterschiedlich oder gar nicht geregelt und die Qualität sehr heterogen“, beschreibt Johannes Dörner aus der AG die vom Mentorenprogramm adressierte Problematik.

Während es in einigen Kliniken gut gelingt junge Ärzte schnell ins Team zu integrieren und sie fit für die anstehenden Herausforderungen wie erste Dienste zu machen, fühlen sich Berufsanfänger in anderen Abteilungen allein gelassen oder überfordert.

Das Mentorenprogramm soll da ansetzen und gute Erfahrungen aus einzelnen Kliniken in eine Einarbeitungsstruktur überführen, die überall funktioniert. Zusätzlich unterstützt es das Ziel der AG, dass sich Assistenzärzte ganz früh mit ihrem eigenen Karriereweg aktiv auseinandersetzen.

„Die Kollegen, die dieses Jahr dabei waren, werden nun als Mentoren für Berufsanfänger in ihren Kliniken tätig sein. Im kommenden Jahr ist ein neuerliches Treffen geplant, um die Erfahrungen auszutauschen und das Programm weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Franziska Koch. 

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