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Innovative wissenschaftliche Projekte

Drei Mitarbeiter erhalten Helios Wissenschaftspreis

Aus 40 Bewerbungen kürte die Jury aus Mitgliedern des Forschungsrates die drei Preisträger des erstmals vergebenen Wissenschaftspreises.
Ehre, wem Ehre gebührt: Prof. Dr. Petra Thürmann (2.v.r.) vergab die Auszeichnungen des ersten Helios Wissenschaftspreises an Prof. Alexander Kreuter, Dr. Jitka Veldema und Dr. Patrick Weil (v.l.n.r.). Foto: Thomas Oberländer

Wir waren begeistert, dass beim ersten Mal gleich 40 Bewerbungen eingegangen sind“, sagt Prof. Dr. Petra Thürmann, Chefärztin für Klinische Pharmakologie im Helios Klinikum Wuppertal und Sprecherin des Helios Forschungsrates, der den Wissenschaftspreis ins Leben gerufen hatte.

Die Mitglieder des Forschungsrates hatten die schwierige Aufgabe als Jury, aus diesen Einreichungen drei Preisträger auszuwählen. Vergeben wurden die mit je 3.000 Euro dotierten Auszeichnungen schließlich für zwei Publikationen und eine Doktorarbeit, die künftig dazu beitragen können, die Behandlungsqualität zu verbessern.

Ein Wissenschaftspreis ging an Dr. Jitka Veldema, Sportwissenschaftlerin in der Helios Klinik Kipfenberg. Sie hatte mit einer im European Journal of Neurology veröffentlichten Studie nachgewiesen, dass sich schon eine einmalige Magnetfeldstimulation positiv auf die Funktionalität der Hand bei Patienten nach Schlaganfall auswirkt.

Ein weiterer Preis ging an Prof. Dr. Alexander Kreuter, Chefarzt der Dermatologie in der Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen. Er hatte in einer Studie herausgefunden, dass bei Menschen mit HIV-Infektion Warzen stets histopathologisch untersucht werden sollten. Dabei wird Gewebe auf krankhafte Veränderungen abgeklopft, um Zellveränderungen (Dysplasien) oder Karzinome in dieser Hochrisikogruppe auszuschließen.

Den Promotionspreis erhielt Dr. Patrick Weil, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungslabor das Zentrums für Forschung in der klinischen Medizin der Wuppertaler Kinderklinik, für seine Studie über Histone in menschlichen Hodenkarzinomen. Histone sind Proteine, um die sich im Zellkern unser Erbgut wickelt, die DNA. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Festlegung einer Therapie, wenn ein Tumor bestimmte Hodenzellen
befällt.

„Es war mir Ehre und Vergnügen zugleich, den Helios Wissenschaftspreis zu verleihen“, sagt Petra Thürmann, der bei der Jahrestagung selbst eine Ehre zuteil wurde: Für ihren Einsatz für die klinische Forschung bei Helios erhielt sie den Wissenskompass 2017.

Allen Preisträgern einen herzlichen Glückwunsch!

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