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WELTNIERENTAG AM 14. MÄRZ

5 Tipps, wie Sie Ihre Nieren gesund halten können

Anlässlich des Weltnierentags werden unter dem Motto „Starke Nieren - für alle“ mithilfe der sogenannten Nierenwochen deutschlandweite Aktionswochen vom 01. bis 31. März veranstaltet. Sie dienen vorrangig der Aufklärung, Prävention und Information von Betroffenen, Angehörigen, Interessierten und Medizinern.
Fotocredit: Chinnapong/AdobeStock

Die Niere ist im menschlichen Körper paarweise angelegt und erfüllt vorrangig Entgiftungsaufgaben, wie die Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen über den Urin. Des Weiteren reguliert sie den Wasser- und Elektrolythaushalt im Körper. Jedoch verliert die Niere mit fortschreitendem Alter jährlich an Leistungsfähigkeit. Zusätzlich begünstigen Krankheiten, wie Diabetes, Bluthochdruck, Adipositas oder Nikotinkonsum akutes Nierenversagen und chronische Nierenschwäche.

Dr. med. Markus Bieringer, Leitender Nephrologe Helios Klinikum Berlin-Buch

Damit es gar nicht erst zu einer Nierenerkrankung kommt, empfiehlt Dr. med. Markus Bieringer, Leitender Nephrologe „eine regelmäßige Kontrolle des erhöhten Blutdrucks und Blutzuckerspiel, eine gesunde Ernährung mit Verzicht auf salzreiche und eiweißreiche Produkte, Raucherentwöhnung und Verzicht auf Nikotin sowie das Abnehmen bei starkem Übergewicht.“ Außerdem sollte sehr achtsam bei der Wahl der Arzneimittel umgegangen werden, da Tabletten gegen Schmerzen und Entzündungen an die Nieren gehen können. „Besonders vorsichtig sollte man mit Wirkstoffen, wie Diclofenac, Ibuprofen oder anderen Präparaten aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika sein. Daher sollten diese Schmerzmedikamente bei Niereninsuffizienz und besonders in Kombination mit Blutdrucktabletten vermieden werden“, erläutert Dr. med. Bieringer. Aus diesem Grund sollten Sie gleichzeitig ein Beratungsgespräch durch einen Apotheker/-in wahrnehmen.

5 Tipps für eine gesunde Niere:
  1. Kontrolle des erhöhten Blutdrucks und Blutzuckerspiegel
  2. Gesunde Ernährung/eiweißarme Ernährung/salzarme Ernährung
  3. Abnehmen
  4. Rauchen aufgeben
  5. Vermeidung bestimmter Schmerzmedikamente
Was können Warnsignale sein?

Oftmals sind Warnsignale und Symptome von Nierenerkrankungen nicht eindeutig zu erkennen. Je eher Sie jedoch bescheid wissen, desto früher und besser kann ein jeweiliger Arzt reagieren und die richtigen Maßnahmen einleiten, um Ihnen zu helfen.

FOLGENDE WARNSIGNALE KÖNNEN IHNEN DABEI HELFEN, WICHTIGE SYMPTOME EINER NIERENERKRANKUNG WAHRZUNEHMEN.
  • Geringere Urinproduktion
  • Schwellungen an Händen, im Gesicht und an den Beine
  • Kurzatmigkeit
  • Schlafstörungen
  • Appetitverlust, Übelkeit/Erbrechen
  • Hoher Blutdruck
  • Frieren und Müdigkeit
Test: Wie hoch ist Ihr Risiko für eine Nierenschwäche?

Welche der folgenden Fragen können Sie mit "Ja" beantworten?

  1. Haben Sie öfter geschwollene Beine?
  2. Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Urin in der WC-Schüssel schäumt?
  3. Leiden Sie unter Diabetes?
  4. Sind in Ihrer Familie Nierenerkrankungen bekannt?
  5. Beträgt Ihr Taillenumfang mehr als 88 Zentimeter (Frauen) beziehungsweise mehr als 102 Zentimeter (Männer)?
  6. Haben Sie Flankenschmerzen?
  7. Ist Ihr Urin manchmal rot gefärbt?
  8. Sind Sie Raucher?
  9. Liegt Ihr Blutdruck bei 140/90 mmHg oder höher?


Auflösung:
Schon ein "Ja" bedeutet, dass Ihr Risiko für eine Nierenschwäche erhöht ist. Haben Sie die Fragen 1, 2, 6 oder 7 bejaht, könnte bereits ein Nierenleiden vorliegen. Suchen Sie in diesem Fall umgehend einen Arzt auf.

Informieren Sie sich über unsere Nephrologie. Vereinbaren Sie gern einen Termin bei uns.

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