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Wunde per Tablet direkt in die Akte

Moderne Geräte erleichtern in den Helios Kliniken Schwerin die Wunddokumentation. Das trägt auch zur Patientensicherheit bei.
Mit den Tablets können Wunden direkt den Patienten zugeordnet werden. Foto: Maxpress

Digitalisierung in den Helios Kliniken Schwerin und vielen weiteren Helios Kliniken: Neben der digitalen Patientenakte in fast allen Bereichen kommt nun auch die digitale Wunddokumentation zum Zug. Auf drei Stationen sind testweise Tablet-Computer im Einsatz, mit denen Wunden fotografiert und direkt den Patienten zugeordnet werden können. „Dieses Vorgehen erleichtert den Mitarbeitern den Arbeitsalltag sehr und sie fordern das neue Arbeitsmittel inzwischen regelrecht ein“, sagt Ramona Behrens von der IT der Klinik in Schwerin. Behrens hat das Projekt seit der Einführung aus IT-Sicht begleitet und ist froh darüber, dass die neuen Hilfestellungen so gut ankommen. Vorher gab es bei der Wunddokumentation viele einzelne Schritte, bei denen Fehler passieren konnten. Der ganze Vorgang war zeitaufwendig. Mit einer Digitalkamera wurden Bilder gemacht, ein Patientenaufkleber daneben gelegt, die Bilder von der Speicherkarte gezogen und als Bilddatei dem Patienten im System übermittelt. Viele Schritte, bei denen Fehler passieren konnten. „Nun ist alles im Moment der Aufnahme in der digitalen Patientenakte vorhanden“, erklärt Behrens. Der Wundverlauf ist für das behandelnde Personal sofort zu erkennen. Bald sollen weitere Funktionen hinzukommen – etwa das automatische Vermessen von Wunden, um den Heilungsfortschritt zu dokumentieren.

Erfahren Sie, wie das digitale Angebot zur Wunddokumentation entwickelt wurde: www.helios-gesundheit.de/h-wunde

Infektionen per App rechtzeitig erkennen
Prof. Dr. Thorsten Gehrke, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Helios ENDO-Klinik Hamburg | Foto: Sven Brügmann

Periprothetische Infektionen gehören zu den möglichen Komplikationen nach endoprothetischen OPs. Dabei reagiert der Körper auf das implantierte Gelenk. Mit einer App können Ärzte nun kalkulieren, mit welcher Wahrscheinlichkeit Patienten eine solche Infektion entwickeln. Entscheidend sind Vorerkrankungen und die Art der OP. Entwickelt wurde die App im Rahmen des internationalen Meetings unter der Leitung des Ärztlichen Direktors der Helios ENDO-Klinik in Hamburg, Prof. Dr. Thorsten Gehrke. Anhand klinischer und laborchemischer Parameter können Ärzte mit Hilfe der App die Diagnose einer Gelenkinfektion stellen.
Autorin: Michaela Freund-Widder

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