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Neue Möglichkeiten der Patientenversorgung

Enrico Jensch ist seit 1. Juli 2019 neuer Geschäftsführer der Sparten „Ambulante Versorgung“ und „Neue Geschäftsmodelle“. Mit den neuen Sparten reagiert Helios auf den sich immer weiter verändernden Krankenhausmarkt in Deutschland.
Enrico Jensch Helios COO, ist seit 1. Juli 2019 neuer Geschäftsführer der Sparten „Ambulante Versorgung“ und „Neue Geschäftsmodelle“.

Veränderte Bedürfnisse der Patienten, zunehmende gesetzliche Veränderungen und die Chancen der Digitalisierung stellen auch die Kliniken vor neue Herausforderungen. Um diesen Veränderungen zu begegnen, hat Helios bereits im Herbst 2018 die Sparten „Ambulante Versorgung“ und „Neue Geschäftsmodelle“ gegründet.

Ziel der Sparten ist es, medizinische Kompetenzen und Serviceangebote zu bündeln. Dadurch sollen bestehende sektorale Grenzen besser überbrückt werden, um dem Patienten ein ganzheitliches Angebot bereitzustellen, von Prävention über ambulante Behandlung bis hin zur stationären Versorgung.

Die zusammengeschlossenen Sparten umfassen Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und ambulante OP Zentren, Arbeitsmedizin, Präventionszentren (Helios Prevention Center), Service Center mit Terminhotline und Digitale Angebote.



Ab Juli werden die Sparten von Helios COO Enrico Jensch geleitet, der uns im Interview seine Pläne und Herausforderungen erklärt.

Herr Jensch, ab Juli verantworten Sie zwei relativ neue Bereiche, die bisher getrennt voneinander geführt wurden. Wie kam es jetzt zum Zusammenschluss?

Wir wollen die Bereiche enger miteinander verzahnen, um Synergieeffekte für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten zu nutzen. Patienten haben nach einem Check-up, einer arbeitsmedizinischen Untersuchung oder nach einer telemedizinischen Besprechung oft weiteren Behandlungsbedarf. Sie sollen künftig über unsere Termin- und Servicehotline sofort Zugang zu einer fachärztlichen Untersuchung in einem unserer MVZ oder in einer unserer Kliniken bekommen. Wir möchten also, dass unseren Patienten ein schnelles, kompetentes und serviceorientiertes Gesundheitsnetzwerk zur Verfügung steht. 

Welche Herausforderungen sehen Sie?

Immer mehr Eingriffe können und sollen heute ambulant durchgeführt werden. Der Patient muss dafür nicht mehr ins Krankenhaus. Für ihn ist es zweitrangig, wo der Eingriff stattfindet. Wichtiger ist, dass er zeitnah einen Termin findet und eine gute medizinische Versorgung erhält. Dafür wollen wir mit der Zusammenarbeit unserer Geschäftsbereiche aufgestellt sein.

Wie soll das konkret aussehen?

Idealerweise sind die Übergänge so fließend, dass der Patient gar nicht mehr merkt, in welchem medizinischen „Sektor“ er sich befindet, im Bereich der stationären, der ambulanten oder der präventiven Medizin. Das wird zum Beispiel durch die Terminvergabehotline möglich, die Präventionspatienten mit unseren medizinischen Versorgungszentren verbindet.

Haben Sie die beiden neuen Helios Sparten damit nun zur Chefsache erklärt?

Ja, das ist tatsächlich richtig. Und wir möchten die enge Anbindung an die Akutmedizin. Auch hier sehen wir die Chance, unser Angebot ganzheitlicher zu gestalten. Dies bedeutet neue Möglichkeiten der Patientenversorgung zu entwickeln und medizinische Serviceleistungen in Deutschland mit innovativen Ansätzen stetig zu modernisieren. Dazu gehört es auch, über Kooperationen nachzudenken, die die hausinterne Expertise zielführend ergänzen.

Wie sehen Ihre Pläne im Bereich E-Health aus, welche digitalen Angebote sehen Sie in Zukunft?

Digital is everywhere – auch im Gesundheitswesen. Der Gesundheitsmarkt wird derzeit überschwemmt von digitalen Lösungen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dazu aufgerufen, „zu digitalisieren, was digitalisierbar ist“. Aber nicht alle Angebote sind wirklich praxistauglich und sinnvoll. Durch unsere Erfahrung in der Akutmedizin möchten wir sinnvolle digitale Erleichterungen für die Patienten finden, testen und einführen. Wir sind schon an einigen guten Lösungen dran.

Können Sie mehr verraten?

Wir arbeiten aktuell daran, den Eintritt in unser Gesundheitsnetzwerk schneller und leichter zu machen. Dabei wollen wir auch auf digitale Neuerungen setzen. Nur so viel sei verraten: Wir launchen in absehbarer Zeit.

 

 

 

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