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Interessantes aus der Welt von 'quirónsalud'

Medizinerin aus Leidenschaft

Dr. Carmen Ayuso, Ärztin von Quirónsalud, wurde von der „Spanischen Gesellschaft für Genetik“,  ausgezeichnet. Mit ihrer Forschungsarbeit trägt sie zum tieferen Verständnis von Erbkrankheiten, insbesonders zu einer Augenkrankheit bei, die das Sehvermögen von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt stark beeinträchtig, so die
Dr. Carmen Ayuso, Ärztin von Quirónsalud

Eine Ärztin von Quirónsalud hat vor einiger Zeit den renommierten Nationalen Genetik-Preis verliehen bekommen. Die Jury der „Spanischen Gesellschaft für Genetik“, die den Preis in der Kategorie Angewandte Genforschung überreichte, honorierte damit den Beitrag von Dr. Carmen Ayuso zur Entwicklung der Humangenetik in Spanien. Dr. Ayuso habe mit ihrer Forschungsarbeit zum tieferen Verständnis von Erbkrankheiten beigetragen, insbesondere zu einer Augenkrankheit, die das Sehvermögen von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt stark beeinträchtige, hieß es in der Begründung der Jury.

Die aus dem Rioja-Gebiet in Nordspanien stammende Ayuso hat ihre gesamte Laufbahn am Universitätskrankenhaus der Jiménez Díaz Foundation (FJD) in Madrid verbracht, wo sie von 1978 bis 1981 ihre Facharztausbildung in Innerer Medizin und Klinischer Genetik absolvierte. Sie hat eine Promotion in Medizin und Chirurgie und leitet seit 2009 die Abteilung für Medizinische Genetik am Universitätskrankenhaus der Jiménez Díaz Foundation, dem größten der von Quirónsalud betriebenen 44 Häuser. Quirónsalud gehört zur Helios-Klinikgruppe. „Schon im Alter von zehn Jahren wusste ich, dass ich Art werden wollte“, erinnert sich Ayuso.

Darüber hinaus leitet die Medizinerin Abteilungen für Medizinische Genetik an drei weiteren Quirónsalud-Krankenhäusern in der spanischen Hauptstadt und ist Forschungsdirektorin am Biomedizinischen Institut der FJD. Ayuso ist zudem verantwortlich für die Ausbildung von Ärzten und Wissenschaftlern. Sie leitet außerdem die diagnostische Arbeit mit Patienten - der Menschen, die sie überhaupt erst zur Medizin gebracht haben.

„Unbekannte Dinge zu erforschen, neue Erkenntnisse zu gewinnen, auch das ist Teil der Medizin. Ich wollte schon immer die Betreuung von Patienten mit der Forschung und Lehre miteinander verbinden. Nach mehreren Jahrzehnten meiner Laufbahn, die ich der Medizinischen Genetik gewidmet habe, denke ich, dass es die richtige Wahl für mich war“, erinnert sich Ayuso.

Jedenfalls habe diese Entscheidung nun zu einer Auszeichnung geführt, die ohne die Unterstützung ihrer Kollegen nicht zustande gekommen wäre, betont die Ärztin. „Der Nationale Genetik-Preis ist nicht allein für mich", so Ayuso. „Viele Menschen haben ihn möglich gemacht. Er ist Anerkennung für alle meine Kolleginnen und Kollegen, für die gesamte Abteilung für Medizinische Genetik des FJD und deren früheren Leiter und Gründer, Prof. Andrés Sanchez-Cascos. Mein besonderer Dank gilt auch den medizinischen Direktoren, die das Krankenhaus in den vergangenen Jahrzehnten geleitet haben, sowie Juan Antonio Alvaro de la Parra, dem Geschäftsführer des FJD, der mich immer unterstützt hat. Ich war die erste wissenschaftliche Direktorin eines Biomedizinischen Forschungsinstituts in Spanien – und die Rolle der Frauen in der Wissenschaft war nicht immer einfach.“

Ayuso wollte schon immer Menschen mit seltenen Krankheiten helfen. Vor allem der Erforschung einer dieser seltenen Erkrankungen – die Retinitis pigmentosa – hat sie sich seit Anfang der neunziger Jahre verschrieben. Diese genetische Erkrankung der Augen betrifft rund einen von ca. 4.000 Menschen. Sie kann zu einem fortschreitenden, spürbaren Verlust des Sehvermögens bis hin zur Erblindung führen. Es gibt noch immer keine Therapie zur Heilung, aber die Forschung macht große Fortschritte. Umfangreiche klinische Studien sind geplant - eine davon mit Ayusos Team.

„Ich bin ein pathologischer Optimist", lacht Ayuso. „Optimismus ist der Motor, der mein Hirn und mein Herz am Laufen hält. Ich kann nicht anders, ich bin einfach so enthusiastisch. Und natürlich glaube ich daran, dass Heilung bald möglich sein wird. Und sie wird durch die Forschung kommen."

Qualitätspreis für spanisches Krankenhaus der Klinkgruppe Quirónsalud


Das Universitätskrankenhaus Fundación Jiménez Díaz in Madrid hat erneut die Auszeichnung "EFQM Recognised for Excellence" mit höchstmöglichen fünf Sternen erhalten. Die jetzt erzielten 650 Bewertungspunkte ist die höchste Anzahl, die ein Krankenhaus in Spanien je erreicht hat.

Die European Foundation for Quality Management (EFQM) bewertet die Prozess- und Management-Qualität von Organisationen. Hervorgehoben wurden unter anderem der Fokus auf die Patienten und die kontinuierliche Verbesserung von Behandlungsqualität und Medizintechnik.

Das Lehrkrankenhaus Fundación Jiménez Díaz mit 667 Betten gehört zur Klinkgruppe Quirónsalud, die den spanischen Teil von Fresenius Helios bildet.

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