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helios.hub und Gründerteams testen E-Health-Anwendungen

Mit sechs Gründerteams hat helios.hub Kooperationen gestartet. Warum wir gerade diese E-Health-Anwendungen testen? Weil wir glauben: Sie werden zukünftig den Patientennutzen steigern. In einer kleinen Serie stellen wir Ihnen vor, was die Anwendungen können. 
HappyMed (Testkliniken: Berlin-Buch und Erfurt)
Einer der beiden HappyMed-Gründer: Philipp Albrecht

Was kann HappyMed?
Viele medizinische Behandlungen sind für Patienten mit Stress und Angst verbunden. HappyMed bricht dieses Muster auf und „holt“ die Patienten mit einer audiovisuellen Komplettlösung aus der Behandlung heraus. Videobrille und Kopfhörer lassen in eine Vielzahl an Inhalten eintauchen: Konzerte, Dokumentationen, Komödien, Action- und Entspannungsvideos. HappyMed ist die weltweit einfachste, nicht medikamentöse Lösung zur Angst- und Stressreduktion von Patienten.

Welchen Nutzen hat der Patient?
Mit HappyMed können sich Patienten auf das fokussieren, was ihnen am besten tut. Gedanken, Eindrücke und Geräusche im Umfeld der Operation werden ausgeblendet und die Zeit subjektiv verkürzt. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass audiovisuelle Stimulation für positive Ablenkung und Entspannung sorgt. Dieser entspannte Zustand bringt gesundheitliche Vorteile mit sich wie geringere Schmerzen, weniger Komplikationen und eine schnellere Genesung. So kann auch die Menge der verwendeten Medikamente samt deren Nebenwirkungen reduziert werden.

Wer steckt hinter der App? Geführt wird das Unternehmen von den beiden Gründern Philipp Albrecht (o.) und Florian Fischer. Das Kernteam wird komplettiert von acht Mitarbeitern.

M-sense (Testklinik: Berlin-Buch)
Migräneforscher Dr. Markus Dahlem gehört zum Team von M-sense.

Was kann die Kopfschmerz-App?
Mit M-sense kann man den ersten Schritt einer Migräne- oder Kopfschmerztherapie gehen: Fakten schaffen. Aus einer Vielzahl von Daten über Wetter, Wohlbefinden, Ernährung und Lebensstil wird die App nach wenigen Kopfschmerzattacken ein individuelles Migränemuster erkennen. Auf Basis dieses Migränemusters und definierter medizinischer Leitlinien bauen dann Hilfestellungen auf. Es geht darum, zur richtigen Zeit das Richtige zu tun: Sei es Muskelentspannung, Änderungen im Lebensstil oder – zukünftig – Biofeedback. Beim Biofeedback werden unbewusste Körpersignale auf dem Smartphone dargestellt, um diese willentlich allein mit der „Kraft der Gedanken“ in die gewünschte Richtung lenken zu können.

Welchen Nutzen hat der Patient davon?
Das Bedienkonzept von M-sense lädt zum Erkunden ein. Zusammen mit dem Arzt können Migränepatienten konkret überprüfen, ob ein Medikament die gehoffte Wirkung erzielt und Schwere, Dauer und Anzahl der Attacken reduziert. Zudem leitet M-sense an, wie Betroffene selber aktiv und ohne Medikamente zur Besserung beitragen können.

Wer steckt hinter der App?
Hinter der Anwendung steht Newsenselab aus Berlin, zu dessen Team mit Dr. Markus Dahlem auch ein bekannter Migräneforscher zählt.

heartbeat ONE (Testklinik: Damp)
Yannik Schreckenberger ist Geschäftsführer von Heartbeat Medical.

Was kann heartbeat ONE?
heartbeat ONE macht Behandlungsergebnisse messbar. Das webbasierte System kommt bereits vor der ersten Sprechstunde zum Einsatz. Es befragt Patienten via Tablet zu ihrem Gesundheitszustand. Alle Informationen werden leicht verständlich aufbereitet, sodass der Arzt in seiner Diagnosestellung und Therapiewahl unterstützt wird. Nach einer Behandlung verfolgt heartbeat ONE deren Erfolg: Es befragt Patienten via E-Mail und Onlineportal kontinuierlich zu ihrem Gesundheitszustand und ihrer Lebensqualität. Die Anwendung bietet Medizinern damit einen Überblick über die Genesung einzelner Patienten sowie zur Ergebnisqualität einer gesamten Einrichtung.

Welchen Nutzen hat der Patient davon?
Die Selbsteinschätzungen von Patienten sind für Ärzte eine wertvolle Unterstützung. Sprechstunden können dadurch zielgerichteter und wirkungsvoller gestaltet werden – Patienten erhalten damit eine optimale Behandlung.

Wer steckt hinter der App?
heartbeat ONE wurde von Heartbeat Medical entwickelt. Yannik Schreckenberger ist Geschäftsführer des 2014 gegründeten Startups.

» Mehr Informationen finden Sie unter www.helios-hub.com/portfolio/

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