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Gründerteams testen E-Health-Anwendungen

Mit sechs Gründerteams hat helios.hub Kooperationen zum Test von E-Health-Anwendungen für Patienten gestartet. Wir stellen Ihnen vor, was die Anwendungen können – Teil 2.
Cara (Testklinik: Berlin-Buch)
Hinter HiDoc steht das Team um den Arzt André Sommer.

Was kann Cara?
Cara verhilft Patienten mit chronischen Verdauungsproblemen zu mehr Lebensqualität. Dabei werden ihnen neueste Erkenntnisse aus der Forschung über eine Smartphone-App verfügbar gemacht. Cara interagiert spielerisch mit den Nutzern und greift ihnen in den Bereichen Ernährung, Psyche und Wohlbefinden unter die Arme. Schritt für Schritt lernen sie einen besseren Umgang mit ihrer Erkrankung und Techniken, mit denen sich Symptome auf ein Minimum reduzieren lassen.

Welchen Nutzen hat der Patient davon?
Chronische Verdauungsprobleme sind häufiger als man denkt. Allein jeder sechste Deutsche leidet unter dem sogenannten Reizdarmsyndrom, einer weit verbreiteten Verdauungsstörung. Nach der Diagnose sind Betroffene in unserem Gesundheitssystem schlecht aufgehoben. Sie haben keinen Zugang zu einer vernetzten Versorgung von fachärztlicher, ernährungswissenschaftlicher und psychotherapeutischer Seite. Cara setzt hier einen Kontrapunkt und bietet 24 Stunden mobile Hilfe nach höchsten wissenschaftlichen Standards.

Wer steckt hinter der App?
Cara wurde entwickelt von HiDoc Technologies. Hinter HiDoc steht das Team rund um den Arzt André Sommer mit technischem, medizinischem und psychologischem Hintergrund.

LifeTime (Testklinik: Hamburg-Harbug)
Gründer und CEO Dr. med. Johannes Jacubeit wurde kürzlich vom Magazin MIT Technology Review als „Innovator under 35” ausgezeichnet.

Was kann LifeTime?
LifeTime ermöglicht den einfachen, digitalen Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Arzt und Patient - auch ohne Internet. Mit dem LifeTime-Hub beim Arzt und der LifeTime-App für Patienten können Gesundheitsdaten direkt übergeben und übernommen werden. Der Hub baut eine lokale, verschlüsselte und datenschutzkonforme Verbindung zu Smartphones auf. In der App werden alle Gesundheitsdaten verschlüsselt verwaltet.

Welchen Nutzen hat der Patient davon?
Die LifeTime-App ermöglicht Patienten eigene Gesundheitsdokumente, wie zum Beispiel Röntgenbilder und Arztbriefe, digital und sicher auf dem Smartphone zu verwalten und somit beim Arztbesuch und im Notfall immer bei sich zu haben.

Wer steckt hinter der App?
Hinter LifeTime steht ein inzwischen 15-köpfiges Team. Gründer und CEO ist Dr. med. Johannes Jacubeit, der kürzlich vom Magazin MIT Technology Review als „Innovator under 35” ausgezeichnet wurde und im Gesundheitsausschuss der Handelskammer Hamburg sitzt. Mitgründer und Technischer Direktor (CTO) ist Matthias Lau.

vitabook (Testklinik: Krefeld)
Der ehemalige Cisco-Manager Markus Bönig leitet das private Patientennetzwerk vitabook.

Was kann vitabook?
Vitabook ist das private Gesundheitskonto des Patienten, das wie ein Girokonto funktioniert: Patienten können sich damit alle ihre Gesundheitsdaten direkt vom Arzt oder ihrer Klinik in das eigene Konto ‚überweisen‘ lassen. Alleine der Patient entscheidet, was mit den Daten geschieht und wer sie zu sehen bekommt. Der Patient kann sein Konto außerdem mit der Gesundheitskarte seiner Krankenkasse oder aber auch mit seiner Privatpatientenkarte verknüpfen. Mit der vitabook-App lassen sich nicht zuletzt auch Dokumente jeglicher Art als Foto hinzuzufügen.

Welchen Nutzen hat der Patient davon?
Der Patient hat durch ein selbstverwaltetes Gesundheitskonto jederzeit uneingeschränkten Zugriff auf alle seine Gesundheitsdaten. Er besitzt die Verfügungsgewalt und behält den Überblick über seine Krankengeschichte. Bei Arztwechseln und unvorhergesehenen Krankenhausaufenthalten ist die gesundheitliche Vorgeschichte sofort digital verfügbar. Das erleichtert die Arbeit des medizinischen Personals und vermeidet unnötige Doppeluntersuchungen oder Fehlmedikationen bei Unverträglichkeiten.

Wer steckt hinter der App?
Hinter dem privaten Patientennetzwerk vitabook steht ein Team von 21 Mitarbeitern unter der Leitung des ehemaligen Cisco-Managers Markus Bönig. Sein Ziel ist es, selbstbestimmte Patienten digital zu unterstützen.

» Den ersten Teil der Serie finden Sie hier. Mehr Informationen zu helios.hub und den Gründerteams gibt es unter www.helios-hub.com/portfolio/

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