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Fehler beheben

Das Dings macht kein Bums mehr!

Wie elektronische Störmeldungen der Betriebstechnik im HELIOS Klinikum Erfurt bearbeitet werden.
Das Team um Thomas Aust koordiniert rund um die Uhr eingehende Störmeldungen der Betriebstechnik am Standort Erfurt.

Wenn in einem Krankenhaus etwas defekt ist oder technische Mängel bestehen, müssen die Fehler umgehend behoben werden. Deswegen greifen mehr als 80 Prozent aller HELIOS Kliniken auf ein spezifisches elektronisches Störmeldesystem zurück. Dabei handelt es sich um eine Instandhaltungssoftware, die HELIOS Mitarbeiter über eine Eingabemaske im Intranet aufrufen können. Auf diesem Wege sind im Jahr 2015 HELIOS-weit über 216.000 Störungsmeldungen erfasst und abgewickelt worden.

Mandy Henke ist HELIOS-weite Ansprechpartnerin und Administratorinfür die Instandhaltungssoftware.

„Die Mitarbeiter des Klinikums haben die Möglichkeit, ihre Meldungen jederzeit – also 24 Stunden am Tag – über eine einfache und übersichtliche Eingabemaske am PC abzugeben. Sie können dabei zwischen Medizintechnik, Betriebstechnik, EDV und Reinigung auswählen und so zielgerichtet ihre Störmeldung absetzen“, beschreibt Mandy Henke die Vorteile des elektronischen Meldeverfahrens. Die 37-Jährige ist Mitarbeiterin der HELIOS Facility-Management Mitte GmbH und administriert die Instandhaltungssoftware in allen HELIOS Häusern. „Um den Service zu optimieren, sind wir ständig dabei, die Meldesoftware zu verbessern. Seit Anfang September haben wir eine automatische Ticketbenachrichtigung in das System integriert. So lässt sich zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen, wie der Abarbeitungsstand einer Meldung ist“, erklärt sie.

Allein in dem Thüringer Maximalversorger gab es im vergangenen Jahr rund 19.400 Hinweise auf Störungen im gesamten Bereich des Klinikums. Alle Meldungen zur Betriebstechnik laufen dabei in der Koordinierungsstelle und bei deren Leiter Thomas Aust auf. Er und sein Team haben genau im Blick, wer an welcher Stelle im Haus die Hilfe eines Technikers benötigt. „Unsere Kernaufgabe besteht darin, die eingehenden Störmeldungen zu sortieren und an die richtige Stelle weiterzugeben. Wir entscheiden, ob es beispielsweise ein Fall für Kollegen aus dem Bereich Bau, Mechanik, Schließtechnik oder Sanitär ist.“

Thomas Neubert und Brit Dörner suchen nach einem Fehler im Ultraschallgerät.

Wenn in der Software Störungen an Medizinprodukten erfasst werden, landen die besonders kniffigen Aufträge unter anderem bei Thomas Neubert und seiner Kollegin Brit Dörner. Die beiden Medizintechniker dürfen sich bei ihren Reparaturarbeiten keine Fehler erlauben. „Wenn wir Defekte an medizinischen Geräten beheben, müssen wir äußerst konzentriert vorgehen. Es geht dann nicht nur um die teure Technik an sich, sondern um die Sicherheit von Patienten“, sagt Thomas Neubert. Obwohl sich der 49-Jährige dem Ernst seiner Aufgaben bewusst ist, muss er doch hin und wieder Schmunzeln, wenn er die Fehlerbeschreibungen in den Störmeldungen von Mitarbeitern liest. Die wohl universelle Vorlage für Störungsmeldungen formulierte ein Mitarbeiter einmal so: „Das Dings macht kein Bums mehr!“

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