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25 Jahre Helios

Aufbruch, Wachstum, Wandel und Teamgeist

In diesem Jahr ist Helios 25 Jahre alt. Gegründet 1994 ist das Unternehmen heute der größte private Klinikbetreiber in Europa. Wir stellen Ihnen in diesem Jahr Mitarbeiter vor, die von Anfang an dabei waren, und bringen sie ins Gespräch mit jungen Kollegen.

Zur „Geburtsstunde“ von Helios war Dr. Joachim Burgmeier (61) dabei. Als einer der wenigen Helios-Mitarbeiter kann er sagen: „Helios ist zu mir gekommen und nicht ich zu Helios.“ Seit 1984 ist der Mediziner in der Helios Klinik Bleicherode tätig – damals als Assistenzarzt in Weiterbildung. Mittlerweile ist Burgmeier leitender Oberarzt der Fachklinik für Orthopädie. Ende dieses Jahres wird er in Rente gehen. Während Dr. Burgmeier auf Helios zurückblicken kann, steht Laura-Marie Schubert (19) noch am Anfang ihrer Karriere. Seit drei Monaten arbeitet sie in der Patientenaufnahme.

Dr. Burgmeier, als eine von fünf Kliniken war Bleicherode ein Gründerhaus von Helios. Zwischenzeitlich waren es über 100 Kliniken. Wie haben Sie diesen Wandel erlebt?

Dr. Burgmeier: Es war eine sehr spannende Zeit. Als Helios gegründet wurde und unsere Klinik übernahm, schwankten wir zwischen Angst und Hoffnung. Nach der Wende hatte sich die Klinik profiliert, aber die wirtschaftlichen Zeiten waren ungewiss.
Wir wurden positiv überrascht, denn Helios und unsere Klinik, das war eine erfolgreiche Symbiose. Wir haben Spitzenmedizin betrieben und Helios hat uns gefördert. Die Bedingungen waren super: Das Haus konnte wachsen, die Technik wurde optimiert und unsere Weiterbildungsmöglichkeiten waren enorm. Die Aufbruchsstimmung hat uns mitgerissen.
Mittlerweile macht Helios immer noch sehr gute Medizin, aber die Wirtschaftlichkeit ist so stark im Fokus, dass das menschliche Miteinander zwischen Geschäftsführung, Medizinern und Pflege nicht mehr den Stellenwert hat, wie früher. Auch innerhalb des Konzerns ist alles anonymer geworden. Früher kannten sich die Mediziner aus den Kliniken und haben auch zwischenmenschliche Kontakte gepflegt. Das ist bei der Größe heutzutage gar nicht mehr möglich.

Frau Schubert, wie erleben Sie Helios?

Ich hatte von Helios als große Klinikgesellschaft gehört. Jetzt einen Einblick zu bekommen und hier zu arbeiten ist spannend. Ich habe schon viel gelernt und das Team hier ist super. Vor allem über die Weiterbildungen in diesem Jahr freue ich mich.

Was macht Ihre Klinik besonders?

Schubert: Bis jetzt ist Helios für mich nur ein großer Name. Durch den Mitarbeitereinführungstag habe ich gesehen, wie komplex der Konzern ist. Während meiner Arbeit merke ich das nicht so. Hier erlebe ich eher unsere familiäre Gemeinschaft im Haus.

Und was ist das Besondere für Sie?

Burgmeier: Die Kontinuität unter unseren Mitarbeitern und die daraus entstandene familiäre Atmosphäre ist das Einzige, was über all die Jahre konstant geblieben ist. Ein Großteil unserer Mitarbeiter ist tatsächlich schon länger in der Klinik angestellt, als Helios alt ist. Vielen geht es wie mir: Diese Klinik hat mein Leben bestimmt und Helios ist Teil dieses Lebenswerkes.

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