Regionen
Nachrichten aus Ihrer HELIOS Region.

Titelthema

Von tapferen Helden und starken Kämpfern ...

Kinder im Krankenhaus sind oft kleine Helden. Sie kämpfen tapfer, ertragen geduldig, halten durch und schaffen den nächsten Schritt in Richtung Besserung oder Heilung. Wir stellen hier kleine Helden wie Alexia, Janika, Till und Edith mit ihren Geschichten aus den Helios Regionen vor.
Unsere Titelkinder Alexia vier, Janika sechs, Till neun und Edith acht Jahre alt mit ihren Geschichten

 
 

Die Welt aus den Angeln – Alexia kämpft
Alexia aus Erfurt | Foto: Christian Fischer

„Fieser Piks? Ohne mich!“ Alexia, vier Jahre alt, weiß genau, was sie will. Thrombosespritzen sind es jedenfalls nicht. Es dauert, bis sie nachgibt, nicht nur beim „fiesen Piks“. Ein Dreivierteljahr lang wird das Mädchen auf der Kinderkrebsstation im Helios Klinikum Erfurt behandelt. Verweigert zu Beginn jegliche Kooperation. Bis ihr ein Junge auf der Station auffällt, dessen stoische Ruhe sie schwer beeindruckt. Endlich lässt Alexia Hilfe zu. Und wird mit besten Prognosen belohnt. Monate zuvor. Die Kleine klagt häufig über Knochenschmerzen. „Wachstumsschmerzen“, vermuten die Eltern. Fieberschübe und rote Flecken am ganzen Körper gesellen sich hinzu, einen Zusammenhang stellt jedoch niemand her. Dann hebt ein Anruf aus dem Kindergarten die Welt aus den Angeln: „Ihre Tochter kann nicht mehr laufen.“ Der Einweisung
ins Krankenhaus folgt die erschütternde Diagnose: Alexia hat Leukämie. Sie kämpft. Sie vertraut. Sie lässt sich sogar piksen. Dann ist es geschafft. Alexia klettert aufs Siegertreppchen. Premiere auf der Station – sie darf als Erste die Glocke läuten, mit der alle Patienten nun weit hörbar einen Schlussakkord unter ihren Aufenthalt setzen dürfen. Und damit auch kleine Kämpfer wie Alexia an den Klöppel reichen, gibt es eben auch ein Treppchen. Für Sieger wie Alexia. Autor: Sylvia Kreyßel-Minar
(Lesen Sie hier mehr)
 
 
 

Aus dem Urlaub ins Krankenhaus
Till aus Hamburg | Foto: Sven Brüggemann

Mitten im Osterurlaub an der Ostsee bekommt Till (9) einen Magen-Darm-Infekt. Bei seiner Mutter läuten die Alarmglocken: „Till musste mit einem Norovirus schon mal ins Krankenhaus“, erinnert sich Anja, selbst Kinderkrankenschwester in der Helios Mariahilf Klinik Hamburg. Über Nacht verschlechtert sich Tills Allgemeinzustand tatsächlich stündlich und so geht es für die Familie von der Autobahn direkt in die Notaufnahme der Klinik. Autor: Lisa Klauke-Kerstan
(Lesen Sie hier mehr)
 
 
 

Edith, ein kleiner Kolibri, der wieder fliegen kann
Edith aus Bad Saarow | Foto: Thomas Oberländer

Gefährlich und rätselhaft ist es, das Kawasaki-Syndrom. In Deutschland kommt es selten vor und zählt deshalb zu den sogenannten Kolibris unter den Kinderkrankheiten. Als die achtjährige Edith mit hohem Fieber, starken Schwellungen an den Halslymphknoten, Mund, Händen und Füßen, akuten Gelenkschmerzen, Hautausschlag sowie Atemnot und Übelkeit ins Helios Klinikum Bad Saarow kam, ähnelte das anfängliche Krankheitsbild dem von Scharlach oder Masern. Doch die entzündeten Blutgefäße und auch das antibiotikaresistente Fieber deuteten auf das Kawasaki-Syndrom hin, welches die Kinderärzte erfolgreich behandeln konnten. Autor: Anja Paar
(Lesen Sie hier mehr)

Wird die Kawasaki-Krankheit zu spät oder gar nicht behandelt, kann das zu lebensbedrohlichen kardialen Komplikationen führen.
Zitat: Dr. Sigrid Lyding, Chefärztin der Kinderklinik Bad Saarow

 
 

Zurück auf null
Janika aus Hildesheim | Foto: Marc Pingel

Janika (6) leidet unter dem Doppelkortex-Syndrom. Bei dieser Erkrankung bildet sich während der Organentwicklung eine doppelte Hirnrinde. Die Folge sind Entwicklungsstörungen und Epilepsien. Nach einem heftigen Status epilepticus lag das kleine Mädchen vier Tage im Koma und war danach nicht mehr alleine lebensfähig. Im Helios Klinikum Hildesheim wurde ihr geholfen. Heute tobt sie lachend über den Spielplatz. Autor: Marc Pingel
(Lesen Sie hier mehr)
 
 

Fit mit PAT – Pforzheimer Adipositas Training
Foto: Manuel Tennert – stock.adobe.com

Im Helios Klinikum Pforzheim wird ein zertifiziertes Trainingsprogramm für übergewichtige Kinder und Jugendliche und deren Eltern angeboten. Geschult wird nach dem KgAS-Programm (Konsensusgruppe Adipositas für Kinder und Jugendliche). Es geht nicht um Diäten und Hungerkuren. Vielmehr werden die Familien ein Jahr lang an zwei Terminen in der Woche durch Schulung, Beratung und Training unterstützt, langfristig und nachhaltig Veränderungen ihres Lebensstils vorzunehmen. Ein zertifiziertes Team aus Ärzten, Ernährungsfachkräften, Psychologen und Sportphysiotherapeuten bietet Eltern und Kindern kompetente Unterstützung bei der Gewichtsreduktion an. Durch das einjährige Training entstehen tolle Freundschaften und die Familien haben die Möglichkeit, sich über Sorgen und Probleme des Alltags auszutauschen, aber auch ihre Erfolge und schöne Erlebnisse zu teilen. Autor: Silke Bentner
 
 

zurück zur Übersicht

Das könnte Sie auch interessieren:

Titelthema

"Organe gesund, fertig-aus- erledigt!-Das reicht nicht."

Vom Frühchen bis zum Erwachsenen. Wir sprachen mit Experten der Kinder- und Jugendmedizin über neue Hoffnungen bei schweren Erkrankungen, Entwicklungen in der Pädiatrie und einen Beruf, in dem es nicht nur um die Behandlung und Heilung von Krankheiten geht, sondern auch um den Umgang mit sozialen Problemen unserer Gesellschaft. mehr...

Hingeschaut

Kindgerecht: News aus den Helios Kliniken

'Keine Angst vor dem Krankenhaus' - über ein Projekt in Uelzen für Fünf- bis Siebenjährige. 'Schnelle Hilfe für die Kleinsten-was ist zu beachten' - in Sangerhausen wird aufgeklärt und 'Hilfe für junge Seele' in Uelzen gibt es für junge Patienten eine eigene Station. mehr...

Hier kommen die Patientenlotsen

Manchmal müssen wir neue Wege gehen, um unseren Patienten und Besuchern besser zur Seite stehen und ihnen helfen zu können. mehr...