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Exkurs: Ziele festlegen mit der SMART-Formel

Es gibt kaum ein schöneres Gefühl als die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Hier lesen Sie, was Sie zum Erfolg führt…

Schneller, höher, weiter.
Denken Sie gerade, dass Sie eigentlich in Ihrem Alltag von genügend Zielvorgaben getrieben werden und dass Sie mit Ihrer freien Zeit Sinnvolleres anstellen können, als sich weitere Ziele zu setzen? Sie haben absolut recht. Selbstoptimierung, Karrierestreben und Angeberei sind die Geißeln unseres Zeitalters. Man wird schief angeschaut, wenn man auf die Frage „Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“ antwortet: „Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht“.

Aber darum soll es hier nicht gehen. Es geht nicht darum, für irgendjemanden irgendetwas darzustellen. Nein, es geht darum, dass Sie sich schön und gut fühlen. Nun hat sich dieses „Wohlfühlen“ in den letzten Jahren möglicherweise nicht von alleine eingestellt. Also muss man etwas dafür tun.

Ziele motivieren.
In meiner Zeit als Fitness- und Ernährungscoach stellte ich neuen Schützlingen zu Beginn immer dieselbe Frage: „Was möchtest Du erreichen?“ Nicht selten antwortete man mir: „Ich weiß nicht, ich will trainieren.“ Mit dieser Antwort habe ich mich bei hunderten von Kunden nicht ein einziges Mal zufriedengegeben. Aus einem einfachen Grund: Wer nicht genau erkennt, warum er etwas tut, der wird es nicht tun.

SMARTe Ziele setzen

Die SMART-Formel hilft dabei, genau zu überprüfen, ob die selbst gesteckten Ziele die nötigen Kriterien enthalten, damit sie motivieren können. Setzt man sich die falschen Ziele, kann das genau ins Gegenteil umschlagen.

SMARTe Ziele sind:

Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert

Im Detail bedeutet das:

  • Spezifisch:
    • Welchen Inhalt hat das Ziel? Worum geht es genau?
    • Beispiele: Abnehmen, weniger Rückenschmerzen, beweglicher werden, belastbarer sei
  • Messbar:
    • Wie kann ich feststellen, dass ich das Ziel erreicht habe? Wie kann ich mein Ziel messen?
    • Beispiele: Körpergewicht, Trainingsgewicht, Laufdistanz, Körperfettanteil, Schmerz-Skal
  • Attraktiv:
    • Will ich dieses Ziel wirklich erreichen?
    • Was habe ich davon, wenn ich es erreiche?
    • Ist es zu leicht zu erreichen, sodass es eigentlich keinen Anreiz darstellt?
    • Liegt der Zeitpunkt zu weit in der Zukunft, sodass es nicht greifbar erscheint?
    • Tipp: Stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie Ihr Ziel erreiche
  • Realistisch:
    • Kann ich dieses Ziel wirklich erreichen?
    • Ist es so hoch gegriffen, dass ich es gar nicht schaffen kann?
    • Tipp: Die Attraktivität und die Realisierbarkeit müssen genau miteinander in Einklang gebracht werden
  • Terminiert:
    • Zu welchem Zeitpunkt habe ich das Ziel erreicht? Wann überprüfe ich, ob ich es erreicht habe?
    • Tipp: Ein Ziel, dessen Erreichung mehr als 3 Monate in der Zukunft liegt, sollte in Etappenziele unterteilt werden

     

Schwarz auf Weiß.
Die tatsächliche Zielformulierung kann dann in einem Satz erfolgen und sollte die folgenden Informationen enthalten: Inhalt, Ausmaß und Zeit. Beispiel: Ich möchte in 2 Monaten (Zeit) 4 kg (Ausmaß) abnehmen (Inhalt). Schreiben Sie Ihre Ziele immer auf! So werden Sie zu Ihrem eigenen Coach.

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