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Exkurs: Wie hilft uns die Kaloriendichte beim Abnehmen?

Falls es Ihr Ziel ist, viel zu Essen und dabei abzunehmen, dann sollten Sie hier weiterlesen…

Die Kaloriendichte gibt an, wie viele Kalorien (kcal) ein Nahrungsmittel pro Volumeneinheit (z.B. 100ml) oder Gewichtseinheit (z.B. 100g) hat. Na, klingelt es schon? Richtig, wer auf eine niedrige Kaloriendichte achtet, ernährt sich automatisch nach dem Prinzip: Große Portion, kleine Energiemenge.

Fast Food: Der feine Unterschied.
Ein Cheeseburger einer amerikanischen Hamburgerkette hat eine Kaloriendichte von 254kcal/100g. Eine Fast-Food-Kette, die in der „gesunden Ecke“ ihre Nische gefunden hat, bietet zum Vergleich Wraps an, eine Energiedichte von rund 140kcal/100g aufweisen. D.h. Sie können fast doppelt so viel davon essen, um auf dieselbe Energiemenge zu kommen. Dabei nehmen Sie wesentlich mehr gesunde Nähr- und Ballaststoffe auf, was zu einem längeren Sättigungsgefühl und einer besseren Verdauung führt. Es ist ganz alleine Ihre Entscheidung!

Sie sind nicht alleine.
Wissen Sie eigentlich, warum diese „gesunde“ Fast-Food-Kette überleben kann? Richtig, weil es Menschen gibt, die dort kaufen. Und wir werden immer mehr! Nun möchte ich natürlich keine grundsätzliche Werbung für Fast Food machen, aber aus unserem Alltag sind die schnellen Snacks nicht mehr wegzudenken. Warum sollten wir uns diese Dinge also gänzlich verbieten? Denken Sie lieber darüber nach, an welchen Schrauben sie drehen können.

Mit Scharf.
Fragen Sie zum Beispiel bei der Dönerbude Ihres Vertrauens nach, ob Sie die Gerichte mit mehr Salat oder gegrilltem Gemüse, einer Joghurt- statt einer Mayosauce bekommen können. Oder vielleicht finden Sie Gefallen an vegetarischen Varianten oder Tellergerichten ganz ohne Brot, Pommes und Reis. Mittlerweile gibt es fast in jeder Stadt auch schmackhafte Alternativen zu Döner, Pizza und Burger. Sie müssen nur hinsehen und bereit sein, etwas auszuprobieren.

Gesunde Streckmittel.
Noch lieber möchte ich Sie dazu animieren, selbst den Kochlöffel zu schwingen. Wenn Sie das nächste Mal Ihr Lieblingsgericht kochen, denken Sie darüber nach, wie Sie die Kaloriendichte senken können. In der Regel geht das recht einfach, indem Sie Gemüse oder Salat beimischen.

Die Bolo-Methode.
Nehmen wir einmal Spaghetti á la Bolognese. Mein Leibgericht! Ich nehme dazu einige Karotten, Sellerie oder was der Nachbarsgarten so hergibt. Am Ende entsteht eine Sauce, die deutlich weniger Kalorien und viel mehr Geschmack hat. Übrigens: wenn Sie die Karotten vor dem Kochen mit einem Gemüsehäcksler zerkleinern, werden Sie die Textur nach dem Kochen nicht vom Fleisch unterscheiden können. Die Bolo-Methode lässt sich prima auch auf andere Gerichte anwenden.

Die Teller-Methode.
Die Kaloriendichte Ihrer Mahlzeit sinkt automatisch, wenn Sie zu Gunsten von Gemüse und Salat Platz auf Ihrem Teller schaffen. Der einfachste Weg ist, die Menge der Beilagen (Nudeln, Brot, Pommes, Spätzle) zu reduzieren. Im Restaurant lassen sich Beilagen übrigens auch abbestellen.

Wenn Sie Teller- und Bolo-Methode miteinander kombinieren, hat ein und dasselbe Gericht am Ende vermutlich 30-50% weniger Kalorien und dafür wesentlich mehr Geschmack, Nähr- und Ballaststoffe. 

Noch Einwände?
Jetzt sagen Sie zurecht: „Aber was ist mit Nüssen? Die haben eine hohe Kaloriendichte, aber sind doch sehr gesund!“ Korrekt, sie enthalten viel Eiweiß, wertvolle Fettsäuren und weitere Mikronährstoffe. Deshalb sollten sie sich auch regelmäßig in unserem Speiseplan wiederfinden, aber eben nur in kleinen Mengen. Wer sich jeden Tag eine Tüte Walnüsse gönnt, muss sich nicht wundern, wenn er zulegt.

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