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Fit in den Frühling

Sportmythen: Was steckt dahinter?

´Die Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten ein´, ´Muskelkater ist gesund´, ´Sport verursacht Hängebusen, … – Wir alle kennen die großen Mythen rund um den  Sport?  Doch was davon stimmt wirklich?
Auf die Plätze fertig los... Der Frühling lockt uns raus und bietet beste Gelegenheit, Sport zu treiben. Faule Ausreden und falsche Mythen gelten da nicht!

Sportler sind seltener krank
Durchtrainierte Muskeln, ein leistungsfähiges Herz-Kreislaufsystem, ein abwehrstarkes Immunsystem – wer häufig trainiert, wird seltener krank. Aber: Wer es übertreibt und immer an die Leistungsgrenze geht, überfordert möglicherweise des Immunsystem. Das Risiko für Infekte steigt.

Zwei Stunden vor dem Sport nichts essen
Große und fettige Mahlzeiten vor dem Sport sollte man zwar vermeiden. Dann ist der Körper zu sehr mit der Verdauung beschäftigt. Gegen einen leichten, gesunden Snack wie einen Joghurt oder eine kleine Banane ist aber nichts einzuwenden. Vor dem Training kann das sogar leistungsfördernd wirken.

Seitenstechen entsteht durch falsche Atmung
Seitenstechen kommt vom Reden beim Sport. Das stimmt aber nicht. Für das Seitenstechen kann es viele Ursachen geben. Zum Beispiel wenn wir zu schnell atmen. Eine bislang noch nicht belegte Theorie ist auch: Durch die Unterversorgung mit Sauerstoff verkrampft sich das Zwerchfell und sticht. Gefährlich sind die Seitenstiche nicht. Langsamer laufen und gleichmäßigeres Atmen können helfen. Außerdem hilft es,  die Faust zu ballen und auf die schmerzende Stelle zu drücken.

Muskelkater ist gesund
Tritt Muskelkater auf, sind die Muskeln überfordert worden. Daher haben Menschen, die nur wenig Sport treiben, häufig Muskelkater.

Sport verursacht einen Hängebusen 
Der Busen bewegt sich beim Sport mit und das kann Brustschmerzen hervorrufen. Aber auf die Form der Brust hat das keinen Einfluss. Das Gegenteil trifft zu: Kraftsport stärkt die Brustmuskulatur. Außerdem regt Bewegung die Durchblutung des Gewebes an. Das wirkt einer Erschlaffung entgegen.

Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten ein
Falsch! Schon in den ersten Trainingsminuten verbrennen wir Fett und Kohlehydrate. Der Anteil der Fettverbrennung hängt beim Sport jedoch von der Intensität des Trainings ab. Und je länger das Training dauert, desto mehr Fett wird verbrannt.

Magnesium hilft gegen Muskelkrämpfe
Ein Irrtum. Ein Sportler müsste 400 bis 600 mg Magnesium zu sich nehmen, um überhaupt irgendetwas zu spüren. Diese Dosis würde aber auch zu Durchfall und Müdigkeit führen. Dehnen wir die betroffenen Muskelpartien, ist dies die effektivere Soforthilfe.

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