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Region Nord

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?

Hoffentlich bald! Bis die Temperaturen wieder steigen und wir uns auf einen warmen WM-Sommer freuen können, haben wir einmal die Kollegen gefragt, wo bis jetzt den schönsten Sommerurlaub verbracht haben.

Ob Mexiko oder die Türkei: Irgendwie ist es doch überall schön. Sie wissen nicht, wohin die nächste Reise gehen soll? Kein Problem, wir haben ein paar Anregungen von Kollegen der Region Nord eingeholt.

So weit die Füße tragen – Wanderung auf dem West Highland Way
Auf Wanderung durch die schottischen Highlands: Ein etwas anderer Urlaub. Foto: privat

Daniel Dellmann, Klinikgeschäftsführer Helios Klinik Leezen

Da unsere Jungs mit ihrer Tante eine Woche Urlaub auf Helgoland verbringen, haben wir uns für einen Aktivurlaub der besonderen Art entschieden: Eine fünftägige Wandung in den schottischen Highlands, eine 155 Kilometer lange Langstreckenwanderweg, die normalerweise im Stadtzentrum von Milngavie – nicht weit entfernt von Glasgow – beginnt.

Von Rowardennan aus folgt die Route dem einsamen, bewaldeten östlichen Ufern des Loch Lomond über Inversnaid nach Inverarnan. Dieser Teil der Strecke ist der unebenste und schwierigste und obwohl kein Klettern gefragt ist, hat uns das viele Bergauf und Bergab ganz schön zu schaffen gemacht. Der Weg führt danach nordwärts über Crainlarich nach Tyndrum. Nördlich von Tyndrum mündet der Weg in abgelegenere Landschaften. Die Route führt durch das Glen Orchy Tal bevor es die unberührte Moorlandschaft des Rannoch Moor überquert und ins berühmte Glencoe hinunterführt.

Glencoe wird oft als einer der spektakulärsten und schönsten Orte in Schottland beschrieben. Das enge Tal wirkt düster und erhaben und ist beidseitig eingeschlossen von wilden, hohen Bergen. Hier wurden auch die schottischen Teile des James-Bond-Streifens „Skyfall“ gedreht – sehr authentisch. Von dort aus klettert die Route den Devil's Staircase hoch und führt dann mit leichtem Gefälle nach Kinlochleven. Hier waren wir nach drei harten Etappen mit bis dahin über 80 Kilometer Wegstrecke so kaputt, dass wir die letzte Etappe nach Fort Williams eigentlich mit dem Bus zurücklegen wollten.

Nach einer geruhsamen Nacht sahen wir morgens beim Frühstück viele Wanderer, die sich auf den Weg nach Fort Williams machten. Hier erwachte noch einmal unser Ehrgeiz und so machten wir uns auch auf den Weg, die letzten 25 Kilometer nach Fort William zu erlaufen. Der letzte Teil des Wegs verläuft entlang der Mamore Mountains auf einem alten Militärweg, führt hinunter ins Glen Nevis Tal und endet schließlich im Zentrum von Fort William. Dort kamen wir nach weit über 40 Stunden reiner Wanderzeit total kaputt und müde, aber sehr zufrieden an. In Fort William übrigens startet der Zug, der als Hogwarts Express in den Harry Potter-Filmen, berühmt geworden ist.

Auch wenn das ganze grenzwertig anstrengend war, haben die vielen netten Menschen vor allem diese gigantischen Eindrücke der Natur ganz viel Nachhaltiges erzeugt, so dass wir auch heute nach fünf Jahren immer noch gerne und viel von diesem Urlaubsabenteuer erzählen mögen.

Reiseziel Masuren: Hier hat die Natur noch Raum
Fotos: privat

Adine Altenburg, Abteilungsleiterin Physikalische Therapie, Helios Klinik Leezen

Ursprüngliche Landschaften, einsame Seen und eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt bezaubern nicht nur Naturfreunde. Ein wunderschönen Landstrich, der sowohl für Wassersportler, Wanderer wie auch Radfahrer viele Möglichkeiten bietet, die Natur entlegen von Touristenströmen zu entdecken. Seit fast zehn Jahren in Folge kehren mein Mann und ich hier jedes Jahr für eine Woche Urlaub zurück. Besonders die einheimische Küche hat es uns angetan! Sie verspüren Reiselust? Den ein oder anderen Geheimtipp werden wir gerne verraten.

Viva la Mexico!
Kerstin Neumann genießt die atemberaubenden Landschaften Mexikos. Foto: privat

Kerstin Neumann, Patientenverwaltung, Helios Mariahilf Klinik Hamburg

Einer der schönsten Trips, die ich mit meiner Partnerin bisher unternommen habe, war unsere Reise nach Mexiko. Von wegen Tequila und Sombrero! Das Land steckt voller Geschichte, Kultur, Abenteuer und landschaftlicher Faszination. Es gab so viele Highlights: Wir besuchten bunte, gut erhaltende Tempel mitten im Dschungel. Wir standen vor wirklich riesengroßen Mammutbäumen. Wir beobachteten Blattschneideameisen, wir sahen Blätter, die so groß waren, dass wir uns darin einwickeln konnten. Auf einer Bootstour wunderten wir uns über den immer näher kommenden rosa Streifen am Himmel, bis wir erkannten, dass das ein Schwarm von hunderten Flamingos war! Mexiko bietet nicht nur fröhliche und gastfreundliche Einheimische, sondern eine atemberaubende Natur mit so vielen Überraschungen. Wir haben eine 15-tägige Rundreise von Cancun nach Yucatan gemacht und können dieses vielseitige Reiseziel nur empfehlen!

Der Himmel auf Erden
Wie in der Karibik: Franziska Wilbert erholte sich an der türkischen Riviera. Foto: privat

Franziska Wilbert, Leitung Patientenservice, Beschwerdemanagement, Helios Klinikum Schleswig

Schon mal von Fethiye in der Türkei gehört? Nein? Dann wird’s aber Zeit! Die Hafenstadt befindet sich an der Türkischen Riviera im Südwesten des Landes. Hier wird jeder Geschmack bedient: Idyllische Landschaften, Badestrände, naturbelassene Lagunen, die Strände mit ihren langen Sanddünen, die in das hellblaue Wasser münden, erinnern an die Karibik. Auch Kulturfans kommen auf ihre Kosten, denn im Unterschied zu anderen Ferienorten in der Türkei findet man hier relativ viele Sehenswürdigkeiten, wie Denkmäler oder Felsengräber. Natürlich gibt es auch einen orientalischen Basar! Wir nutzten die Auszeit zum Entspannen und ich kann nur sagen: Es hat funktioniert!

Mit dem Fahrrad von Berlin nach Kopenhagen
Im Seehund-Forschungszentrum in Warnemünde werden die Sinnessysteme und Orientierungsmechanismen der Robben im Wasser erforscht – an Land kann man sie hautnah erleben. Foto: privat

Carolin von Döhren, Unternehmenskommunikation Helios Klinik Cuxhaven

700 Kilometer von Hauptstadt zu Hauptstadt, dazwischen jede Menge Wälder, Seen und Küstenlandschaften. Mit dem Fahrrad von Berlin nach Kopenhagen – eine der schönsten Reisen, die ich bisher unternommen habe! Startpunkt des zwölftägigen Trips, den ich gemeinsam mit meinem Mann unternommen habe, war das Brandenburger Tor. Von dort ging es, auf Wegen des ehemaligen Mauerstreifens und entlang der Havel, durch die Naturlandschaften der Mecklenburgischen Seenplatte. Ganz schön hügelig war es hier! Doch die immer wieder zwischen den Baumreihen auftauchenden Ausblicke auf zahlreiche Seen entschädigten für so manche Strapaze. Nach der Fährfahrt von Rostock nach Gedser führte der Weg weiter nordwärts entlang der dänischen Ostseeküste. Meine Highlights: Das hautnahe Treffen mit Mo, einer Robbe der Seehund- Forschungsanlage in Warnemünde, und die atemberaubende Landschaft des UNESCO Weltnaturerbes Stevns Klint. Eine unvergessliche Tour und Empfehlung für alle Natur- und Bewegungsliebhaber!

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