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Schwerin

Wanderausstellung zeigt Schicksal von kranken und behinderten Menschen

Das sogenannte unwerte Leben war in den Augen der Nationalsozialisten eine Belastung für Alle.

Die Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet“ zeigt anhand von ausgewählten Schicksalen, wie in der sogenannten „Aktion T4“ kranke und behinderte Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus getötet wurden. In vielen psychiatrischen Einrichtungen waren Mediziner an Menschenversuchen beteiligt und teilten die Patienten in „lebenswert“ oder „lebensunwert“ ein.

Für Prof. Dr. Andreas Broocks, Chefarzt der Carl-Friedrich-Flemming-Klinik in Schwerin, ist die Wanderausstellung heute leider nötiger denn je: „Wir möchten uns mit der Ausstellung dafür einsetzen, dass der Wert eines Menschen nicht durch seinen Nutzen oder durch seine Herkunft bestimmt wird und dass wir uns solchen Entwicklungen von Anfang an entgegenstellen.“

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