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Fahrradbeseelt statt gerädert: Deshalb fahren wir mit dem Rad zur

Radfahren hat viele Vorteile: Radeln hält in Schwung und macht glücklich, es verbrennt Kalorien und entlastet die Gelenke. Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen deshalb das Fahrrad für den Weg zur Arbeit, zum Sport und zum Ausflug mit der Familie.
Tom Handruck, Küchenleitung an der Helios Mariahilf Klinik Hamburg, ist überzeugter Radfahrer. Foto: Sven Brügmann

Heute haben rund 78 Prozent der Deutschen ein Fahrrad, im Schnitt sogar zwei pro Haushalt. Über 40 Prozent nutzt das Rad täglich oder mehrmals die Woche als Verkehrsmittel – Tendenz steigend. Wir haben unsere Kolleginnen und Kollegen gefragt, warum sie mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln. Sie verraten Euch ihre persönlichen Erfahrungen und Tipps für den Weg zur Arbeit mit ihrem Drahtesel.

Hamburg

Tom Handruck, 37 Jahre, Küchenleitung
„Ich fahre jeden Tag durch den alten Elbtunnel mit dem Fahrrad Richtung Klinik. Das sind bis zu 25 Kilometer pro Strecke – je nachdem welchen Weg ich wähle. Mit meinem Reiserad bin ich jeweils eine Stunde morgens und abends unterwegs. Ich fahre schon immer mit dem Rad, obwohl ich einen Führerschein habe. Das sollten viel mehr Menschen so machen. Gerade in größeren Städten lohnt sich das. Die Straßen wären deutlich ruhiger und der Umwelt täte es auch gut.“

Leezen

Sabine Schäfer, 46 Jahre, Physiotherapeutin
„22 Jahre bin ich als Physiotherapeutin in der Helios Klinik Leezen tätig. Zusätzlich betreue ich die Physiotherapieschüler in der Klinik. Ob Sommer oder Winter, täglich radele ich zur Klinik und zurück, pro Strecke jeweils zehn Kilometer. Radfahren hält mich fit und gesund für Familie und Beruf. Ich genieße die Zeit, die ich mit mir alleine habe, um mich auf den Arbeitsalltag einzustellen und ihn stressfrei abzuschließen“.

Bad Schwartau

Siegmar Lund, 57 Jahre, Leitung Anästhesie
„Ich halte mich durch das regelmäßige Fahrradfahren gesundheitlich fit und genieße jeden Kilometer durch die Natur. Täglich fahre ich von meinem Wohnort Pansdorf über die Nebenstrecken zur Arbeit nach Bad Schwartau. Das sind 20 Kilometer pro Tag. Meine Route variiert dabei und es können schon einmal einige Kilometer mehr werden. Für mich ist es genau das Richtige, um am Endes des Arbeitstages abzuschalten und für die Umwelt tue ich auch noch etwas.“

Schleswig

Kirsten Langanki, 53 Jahre, Leitung Bildungszentrum Schleswig
„Ich wohne nur zwei Kilometer von meiner Arbeitsstelle entfernt. Wann immer es geht, fahre ich mit dem Fahrrad zur Schule. Während meiner Arbeit verbringe ich viel Zeit im Sitzen und da ist das Fahrradfahren ein schöner Ausgleich. Mit dem Rad komme ich morgens hellwach und gutgelaunt in der Schule an. Temperaturen um den Gefrierpunkt, strahlend blauer Himmel und die Vögel zwitschern. Da möchte man am liebsten stundenlang weiterradeln.“

Hamburg

Dr. Christian Ansorge, 51 Jahre, Oberarzt Gelenkchirurgie
„Seit sechs Jahren fahre ich täglich bei jedem Wetter mit dem Rad zur Arbeit. Das sind 50 Kilometer pro Tag und rund 11.000 Kilometer pro Jahr. Morgens komme ich sehr fit in die Klinik und abends, wenn ich nach Hause komme, ist der Kopf wieder frei. Außerdem mache ich auch etwas für die Umwelt, denn mein Auto lasse ich stehen. Am Anfang benötigt man viel Disziplin, aber irgendwann macht es einfach nur noch Spaß. Ich empfehle allen, es nachzumachen!“

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