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Region Nord

Bauboom im Norden

Stein auf Stein, Wand um Wand, Pinselstrich an Pinselstrich – in der Region Nord wird auch im Jahr 2019 fleißig saniert und modernisiert. An gleich fünf Standorten sorgen neue Räumlichkeiten für mehr Komfort, verbesserte Versorgungsstrukturen und optimale Behandlungsmöglichkeiten.
Rund 17 Millionen Euro investiert die Helios Region Nord 2019 aus Eigenmitteln in Bauprojekte.
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Die neue Eltern-Kind-Station bietet Platz für sieben Patienten und deren Bezugsperson. Foto: Andrea Schumann

Schleswig – Nach fast zweijähriger Bauzeit sind die neuen Gebäude der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Helios Klinikum Schleswig bezugsfertig. Moderne, freundlich eingerichtete Patientenzimmer sowie großzügig offen gestaltete Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume ermöglichen eine auf die Patienten abgestimmte Wohlfühlatmosphäre. Damit schafft eine der größten Kinder- und Jugendpsychiatrien in Deutschland optimale bauliche Bedingungen für die Versorgung ihrer Patienten und erweitert gleichzeitig das Behandlungsspektrum. Künftig werden in der neu etablierten Eltern-Kind-Station jüngere Patienten im Alter von null bis zwölf Jahren gemeinsam mit ihren Eltern behandelt. Ziel ist es, individuelle Lösungen zu finden und die Entwicklung des Kindes positiv zu beeinflussen.

Neuer Palliativbereich erstrahlt in schönen, warmen Farben
Einzelzimmer mit wohnlicher Atmosphäre. Foto: Nicole Loose-Neumann

Bad Schwartau – In knapp drei Wochen wurden bestehende Zimmer des Helios Agnes Karll Krankenhauses umgebaut, um den Palliativbereich aufgrund der steigenden Nachfrage zu erweitern. Im Rahmen dieses Umbaus sind neun großzügige Einzelzimmer in schönen, warmen Farben entstanden. Ziel war es, für Patienten in der letzten Lebensphase eine wohnliche Atmosphäre und dazu eine Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige zu schaffen. Zudem konnten bei der Planung Wünsche der Pflege Berücksichtigung finden. So wurde darauf geachtet, dass zum Pflegen ausreichend Platz um das Patientenbett vorhanden ist. Außerdem wurde jedes Zimmer mit einem Pflegeschrank ausgestattet.

Für den Notfall gerüstet
Die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme in Nienburg wurde im Sommer eröffnet. Foto: Svenja Koch

Nienburg/Stolzenau – Fast doppelt so groß wie vorher präsentiert sich seit diesem Sommer die Zentrale Notaufnahme der Helios Kliniken Mittelweser in Nienburg. Insgesamt investierten die Kliniken über zwei Millionen Euro aus Eigenmitteln in die moderne und zukunftsträchtige Notfallversorgung der Menschen in der Region. Mit der Erweiterung wurde den stetig steigenden Patientenzahlen Rechnung getragen. Wurden im Jahr 2007 noch 13.800 Patienten in der Notaufnahme behandelt, waren es im vergangenen Jahr fast 27.000 Patienten.

Mit dem Schlagbohrer zum Perinatalzentrum Level I
Umbau im laufenden Betrieb – zum Kreißsaal bitte geradeaus. Foto: Lisa Klauke-Kerstan

Hamburg – Mit den aktuellen Umbauarbeiten rückt die Helios Mariahilf Klinik Hamburg ihrem Ziel ein großes Stück näher: Als einzige Geburtsklinik im Hamburger Süden möchte Mariahilf auch die allerkleinsten Patientinnen und Patienten in ihrem Perinatalzentrum behandeln dürfen und damit zu einer „Level I Klinik“ werden. Dafür werden bis Ende des Jahres die Kinderintensivstation der Klinik vergrößert und zusätzliche Intensivplätze für Früh- und Neugeborene geschaffen. Gleichzeitig können Eltern ihre Kinder nach dem Umbau durch sogenanntes Rooming-In noch enger begleiten. Der Kreißsaal wird um einen zusätzlichen Überwachungsbereich erweitert und über einen neuen Durchgang direkt mit dem OP verbunden. Und im Kinderuntersuchungsraum können in Zukunft nicht nur Zwillinge, sondern auch Drillinge direkt nach der Geburt durchgecheckt werden.

Sanierungsarbeiten in Leezen
Schon bald ist es vorbei mit dem Baulärm. Foto: Aurika Lubitz

Leezen – Auch in der Helios Klinik Leezen hört man seit längerem Hammer-, Nagelund Bohrgeräusche und vor der Klinik stehen Container, unter anderem mit alten Fenstern. Hier werden die langgeplanten Sanierungsmaßnahmen zum Brandschutz durchgeführt. Die Baumaßnahmen, die einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen, beinhalten neben der Brandschutzsanierung, die Strangsanierung Wasser/Heizung/ Abwasser, Erneuerung der Fenster und Türen, Fußböden, Wandschutz, Kühldecken auf den Intensivstationen sowie die malertechnische Instandsetzung. Schon jetzt ist die Vorfreude auf eine modernisierte Klinik groß und deshalb nehmen die Mitarbeiter die lauten Geräusche in Kauf.

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