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Diabetes Mellitus - Unterschiede Typ 1 und Typ 2

3. Diabetes-Kochkurs an der Helios Klinik Hünfeld

Es wird geschnippelt, gebrutzelt und ganz nebenbei über Ernährungsthemen bei Diabetes Mellitus diskutiert - beim Diabeteskochkurs in Hünfeld. Die Nachfrage steigt, da die Teilnehmer den aktiven Part sowie das unkomplizierte Gespräch mit den anwesenden Medizinern, Diätassistenten und Köchen schätzen.
Chefärztin Sandra Beres (zweite von rechts) leitet die diabetischen Kochkurse der Hünfelder Klinik.

Es wird geschnippelt, gebrutzelt und ganz nebenbei über Ernährungsthemen bei Diabetes Mellitus diskutiert. Die Rede ist vom dritten Diabeteskochkurs, den die Klinik unlängst veranstaltete. Die Nachfrage steigt, da die Teilnehmer den aktiven Part sowie das unkomplizierte Gespräch mit den anwesenden Medizinern, Diätassistenten und Köchen schätzen.

Ziel des Kurses ist die Zubereitung von gesunden, jahreszeittypischen Gerichten mit regionalen Produkten im Hinblick auf die Diabeteserkrankung und das Sensibilisieren für bestimmte Nahrungsmittel. In den Kursen sehen wir sowohl Typ 1- als auch Typ 2-Diabetiker oder auch Angehörige dieser Patienten. Durch eine Umstellung auf eine gesunde ausgewogene Ernährung und moderate tägliche Bewegung kann einer Manifestation eines Typ 2-Diabetes vorgebeugt werden. Trotz unterschiedlicher Pathogenese sollten sich auch Typ 1-Diabetiker gesund und ausgewogen ernähren.

Insbesondere bei Jugendlichen ist es wichtig, Essgewohnheiten und Geschmacksrichtungen zu beachten. Eine übermäßige Restriktion und Tabuisierung von Süßigkeiten sollte vermieden werden. Vielmehr ist eine Abstimmung zwischen Insulinmengen, Ernährung und körperlicher Aktivität sinnvoll.

Beim Typ 1(a) Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer chronischen Entzündungsreaktion der insulinproduzierenden ß-Zellen im Pankreas kommt und die zumeist junge Menschen betrifft. Im Gegensatz zur Typ 2-Diabetes wird der Typ 1 vom Insulinmangel bestimmt.

Bei der Typ 2 Diabetes besteht häufig eine genetische Prädisposition (40% wenn ein Elternteil eine Typ 2-Diabetes hat). Darüber hinaus begünstigt Adipositas die Progression einer verminderten Glucosetoleranz zum manifesten Typ 2-Diabetes. Die Pathophysiologie wird aus der Kombination von Insulinresistenz und einer zunehmenden Störung der Insulinsekretion vor dem Hintergrund einer diabetogenen Umwelt geprägt.

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