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Nach 44 Berufsjahren geht Gabriele Buchla in Rente

Ein (Arbeits-)Leben am Emil von Behring

Wir haben mir ihr kurz vor dem Abschied über die lange Zeit hier im Haus gesprochen.
Gabriele Buchla an ihrem alten Arbeitsplatz

Frau Buchla, Sie waren Ihr gesamtes Berufsleben hier im Klinikum beschäftigt. Gab es nie den Wunsch, zu wechseln und etwas Neues kennenzulernen?
Natürlich gab es Momente, wo ich darüber nachgedacht habe – gerade bei einschneidenden Veränderungen. Dennoch gab es für mich keinen wirklichen Grund, zu wechseln: Durch die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen, Kolleginnen und Kollegen blieb es immer interessant und wurde nie langweilig.

Sie haben am 1. Dezember 1974 im Behring-Krankenhaus angefangen, zu arbeiten. Wenn Sie zurückdenken: Wo sind die größten Unterschiede zwischen damals und heute?
Es war schon eine andere Welt – und das lag unter anderem daran, dass es keine Computer gab oder andere technische Hilfsmittel. Ohne E-Mail ist man zu den Kolleginnen und Kollegen gegangen, um etwas zu klären oder abzusprechen. Daraus resultierte dann auch, dass die Zusammenarbeit auf Grund der persönlichen Kontakte oftmals einfacher war.

Der Umgang miteinander war in weiten Teilen anders als heutzutage. Ich erinnere mich daran, dass jeder ein freundliches Wort für Kolleginnen und Kollegen übrighatte – ganz gleich ob derjenige aus der gleichen oder einer anderen Abteilung war und losgelöst von Hierarchien. Im Haus gab es so etwas wie eine familiäre Atmosphäre – heute ist es oftmals ein nebeneinander Arbeiten. Das ist aber eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung.

Was werden Sie am Helios Klinikum Emil von Behring am meisten vermissen – und was wohl eher nicht?
Vermissen werde ich viele nette Kolleginnen und Kollegen, zu denen über die Jahre gute und interessante Kontakte entstanden sind. Dafür freue ich mich, künftig nicht mehr ganz so früh aufstehen zu müssen.

Jede Zeit hat ihre Herausforderungen. Was möchten Sie den Kolleginnen und Kollegen für die Zukunft mitgeben?
Das ist ganz klar: Redet miteinander, tauscht Eure Gedanken aus und findet gemeinsam Lösungen.

Wenn zum 1. Mai offiziell die Rente beginnt, was bleibt?
Ich habe immer gern gearbeitet. Es war eine gute Zeit – auch wenn sie nicht immer einfach war. Jetzt beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt, der auch interessant sein wird. An Energie und Ideen mangelt es mir auf jeden Fall nicht. Ich habe dann mehr Zeit für meine Hobbys und mein Ehrenamt.

Davon sind wir überzeugt. Vielen Dank und alles Gute für die Zukunft.


Gabriele Buchla geht nach über vier Jahrzehnten im Behring-Krankenhaus zum 1. Mai in Rente. Der ehemaligen Turniertänzerin wird aber bestimmt nicht langweilig, engagiert sie sich doch ehrenamtlich als Schatzmeisterin des Landestanzsportverbandes Berlin, bei der Betreuung von jugendlichen (und nicht mehr ganz so jugendlichen) Sportlerinnen und Sportlern und bei der Ausrichtung von Tanzsportveranstaltungen.

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