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Herzensangelegenheit

Drei OP-Schwestern stricken und häkeln Mützen für die Neuankömmlinge

Mit viel Liebe zum Detail stricken und häkeln drei OP-Schwestern kuschlige Mützen für die Neugeborenen im Helios Klinikum Bad Saarow. Jede Babymütze ist liebevoll angefertigt und schützt die Kleinsten vor kalten Temperaturen. 
OP-Schwester Diana und Annette (links) mit ihren liebevoll angefertigten Babymützen, die alle kleinen Erdenbürger als Willkommensgeschenk im Kreißsaal oder im OP erhalten. Chefarzt Pawel P. Morawski und Hebamme Heidrun freuen sich sehr über das Engagement.

Nach der Arbeit im OP-Bereich klappern bei Schwester Steffi, Diana und Annette die Stricknadeln. Mit verschiedenen Mustern, Formen und zusätzlichen kleinen Accessoires stricken und häkeln die drei Schwestern in ihrer Freizeit wunderschöne Babymützen. 

„Ich stricke bereits seit vielen Jahren und habe die beiden anderen Schwestern mit meiner Leidenschaft angesteckt“, sagt OP-Schwester Diana. Unterstützung wird bei der individuellen Anfertigung auch dringend benötigt, da über 600 kleine Erdenbürger jährlich das Licht der Welt im Helios Klinikum Bad Saarow erblicken.  
 
Das wärmende Geschenk gibt es für alle frischgebackenen Eltern kurz nach der Geburt im Kreißsaal oder auch direkt im OP-Saal nach einem Kaiserschnitt.

Pawel P. Morawski, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, freut sich ganz besonders über das Engagement:

„Besonders im ersten Lebensjahr ist es oft schwierig die Körpertemperatur - vor allem an kälteren Tagen - zu halten. Die meiste Wärme geht über den Kopf verloren. Die selbst angefertigten Mützen wärmen die Kleinsten, helfen die Körpertemperatur stabiler zu halten und sie sehen einfach super aus.“

Das Stricken und Häkeln bereitet den drei OP-Schwestern viel Freude und ist ein perfekter Ausgleich zur Arbeit. Je nach Form, Größe und individuellem Muster kann die Anfertigung einer Mütze bis zu drei Stunden dauern. 

„Wir freuen uns sehr, wenn wir den frischgebackenen Eltern mit unseren Einzelstücken eine Freude bereiten können und wir unsere angefertigten Mützen in der Zeitung oder in der Babygalerie sehen. Jede Geburt ist einzigartig, genau wie unsere Mützen, die nun an den schönsten Tag des Lebens erinnern. Das ist der größte Dank für unsere Arbeit“, fügt Schwester Annette hinzu.   

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