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Zusammen eine Lösung finden

Wartezeiten in der Kritik: Ein Strukturprojekt von Betriebsrat, Mitarbeitern und Klinikleitung trägt erste Früchte in der Schkeuditzer Klinik.
Neues Aufnahmesystem und effizienteres Patientenmanagement: Aufnahmelobbymitarbeiterin Cornelia Boden zeigt Pflegedirektorin Manja Riese, GeschäftsführerinMelanie Rosche und den Betriebsratsmitgliedern Simone Böhm, Claudia Staak und Sirko Rabe, wie es funktioniert. Foto: Sindy Lohse

Lange Wartezeiten für Patienten waren in der Helios Klinik Schkeuditz ein wiederkehrender Kritikpunkt bei der Patientenbefragung.

Doch auch die klinikinternen Abläufe führten zu Wartezeiten beiden einzelnen Berufsgruppen und somit auch zu Frust bei den Mitarbeitern. All das beeinflusste die Patienten- und die Mitarbeiterzufriedenheit. „Eine Lösung musste her“, sagt Betriebsratsmitglied Sirko Rabe. „Wir setzten uns zusammen und entwickelten ein Strukturprojekt.“

Dieses stellten sie der Klinikleitung mit Klinikgeschäftsführerin Melanie Rosche, Pflegedirektorin Manja Riese und dem Ärztlichen Direktor Dr. Frank Steinert vor und stießen dabei auf offene Ohren.

„Uns überzeugte vor allem die Zielstellung, die fachübergreifenden Arbeitsprozesse zu verbessern und damit die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen“, erklärt Melanie Rosche ihren Zuspruch. „Besonders gut fand ich, dass die Themen des Hauses durch die eigenen Mitarbeiter und den Betriebsrat aktiv angefasst wurden und gemeinsam nach Lösungen gesucht wurde.“

In den Arbeitsgruppen prüften Freiwillige aus jedem Fachbereich die vorherrschenden Prozesse und Abläufe. Auch Patienten wurden in ihrer Entlassungsphase befragt. In den Arbeitstreffen diskutierten Betriebsrat, Klinikleitung und die AG-Teilnehmer die Ergebnisse und mögliche Lösungen. Die Idee einer Aufnahmelobby gewann zunehmend an Gestalt.

Etwa ein Jahr nach Beginn des Strukturprojektes wurde die neue „Aufnahmelobby“ eröffnet. Das Personal kommt aus den eigenen Reihen und nimmt bei der Aufnahme bereits erste Untersuchungen vor.

Erstes Fazit der Kollegen: „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen den Dienstarten. Alle sind bemüht, dass das Projekt gelingt.“ Auch OP-Pfleger Sirko Rabe kann erste Verbesserungen vermelden: „Das Patientenmanagement im OP ist jetzt einfacher und effektiver geworden.“

Auch auf den Stationen ist jetzt bereits wesentlich mehr Ruhe und Entlastung spürbar.

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