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Ohne Schnitt und Narbe

Moderne Behandlungsmethode für Schilddrüsenknoten

Mit dem neuen Verfahren der Echotherapie lassen sich Schilddrüsenknoten in der Helios Klinik Schkeuditz per hochfokussiertem Ultraschall behandeln.

Bei der ersten Kontrolle mit Ultraschall zeigt sich: Der Knoten hat gut auf die Behandlung reagiert und ist geschrumpft. Foto: Sindy Lohse

Christiane Schieck ist aufgrund eines stark vergrößerten Schilddrüsenknotens bereits seit mehreren Jahren in Behandlung, als sie in die Sprechstunde von Chefarzt Dr. Frank Steinert in die Helios Klinik Schkeuditz kommt. Ihr Hausarzt war zuvor bei einer Routineuntersuchung auf eine Veränderung im Blutbild aufmerksam geworden und riet Schieck daraufhin zur Operation. Die 46-Jährige hat jedoch panische Angst vor Krankenhausaufenthalten und Operationen und scheute den Eingriff – bis sie vom modernen Verfahren der Echotherapie in Schkeuditz erfuhr.

Schieck hatte Glück: Ihr Knoten ist gutartig und durch seine Lage in der Schilddrüse mit dem hochfokussierten Ultraschall behandelbar. Die Ärzte arbeiteten sich behutsam millimetergenau Stück für Stück durch den gutartigen Knoten. Mittels Überwachungsmonitor prüften die Mediziner permanent das zu behandelnde Schilddrüsengewebe. Das darüber liegende Hautareal wurde durch ein Kühlsystem geschützt. Nach der Echotherapie konnte die Patientin sofort wieder normal essen und trinken.

Zum ersten Kontrolltermin nach drei Monaten war der Knoten bereits einen Zentimeter geschrumpft. Im April berichtete Schieck, dass auch das ihr bekannte Herzrasen und die Unruhe weg sind. Der Knoten hatte sich weiter verkleinert, die Blutwerte sich normalisiert. 

„Die Methode ist noch sehr neu, sodass wir noch nicht auf Langzeiterfahrungen zurückgreifen können“, berichtet Dr. Steinert über den Behandlungserfolg. „Dennoch belegt eine Studie, dass innerhalb der ersten drei Monate nach der Behandlung ein Rückgang des Knotens von bis zu 50 Prozent zu erwarten ist. Innerhalb eines Jahres sollte er sich um bis zu 90 Prozent verkleinert haben.“

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