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10 Jahre zertifiziertes Lungenkrebszentrum:

Lungenklinik Heckeshorn feiert Jubiläum mit Symposium und Feierstunde

Vor 10 Jahren wurde die Lungenklinik Heckeshorn als Lungenkrebszentrum zertifiziert. Zum Jubiläum gab es ein Symposium mit Feierstunde auf dem die Klinik auch einen Ausblick in die Zukunft von Diagnostik und Therapie des Lungenkarzinoms gab – und dieser verheißt für Patienten viel Positives.
Die Lungenklinik Heckeshorn befindet sich am Helios Klinikum Emil von Behring; Fotocredit: Thomas Oberländer, Helios Kliniken

Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierte die Lungenklinik Heckeshorn am Helios Klinikum Emil von Behring im April 2009 als erstes Lungenkrebszentrum in Deutschland. Diese Zertifizierung bestätigt zum einen, dass die Zusammenarbeit der einzelnen medizinischen Disziplinen in der Lungenklinik optimal ist und durch eine standardisierte Vorgehensweise jedem Patienten die bestmögliche Therapie angeboten werden kann. Dieses Qualitätssiegel gibt Patienten zum anderen vor allem die Sicherheit, dass die angebotene Diagnostik und Therapie auf einem regelmäßig kontrollierten, hohen Qualitätsniveau liegt. Dies ermöglicht bessere Prognosen und mehr Heilungen. 

Prof. Dr. Torsten Bauer, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn, und sein Team luden zum Jubiläums-Symposium; Fotocredit: Thomas Oberländer, Helios Kliniken

Die medizinische Entwicklung maßgeblich mitgestaltet

Dabei sind innovative und erfolgreiche Therapien von der Lungenklinik seit dem 2005 einsetzenden großen Innovationsschub in der medikamentösen Lungenkrebstherapie nicht nur umgesetzt, sondern maßgeblich mitgestaltet worden So wurden zum Beispiel bereits vor der Einführung der Immuntherapie Kenntnisse in klinischen Studien gesammelt, so dass bei der Zulassung bereits Erfahrung in Wirkung und Nebenwirkung vorhanden war. Prof. Dr. med. Torsten Bauer, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn: „Hier ist in den vergangenen Jahren viel passiert und wir erwarten, dass sich in den kommenden zwei bis fünf Jahren die Prognose unserer Patienten mit Lungenkrebs durch die Kombination verschiedener Therapien nochmals deutlich verbessern wird.“

Mehr Heilungen und bessere Prognosen

Auch in der interdisziplinären Zusammenarbeit gab es ganz entscheidende Fortschritte für eines der renommiertesten Lungenkrebszentren Deutschlands: Neben einer hoch spezialisierten interventionellen Radiologie wurde ein PET-CT und eine moderne Strahlentherapie aufgebaut und die Pathologie am Standort war und ist Schrittmacher der molekularen Tumordiagnostik und damit der personalisierten Krebstherapie. Der Bereichsleiter für die Onkologie des Lungenkrebszentrums, Dr. Jens Kollmeier, betont: „Durch die multimodalen Konzepte mit der Thoraxchirurgie und Strahlentherapie gelingt es uns zum einen, mehr Patienten zu heilen, zum anderen ermöglichen zielgerichtete Therapien und die Immuntherapie mittlerweile auch deutlich bessere Prognosen für unheilbar kranke Patienten.“

Über diese positiven und erfolgreichen Weiterentwicklungen in der Diagnostik und Therapie des Lungenkarzinoms informierte Prof. Bauer und sein Team die Fachwelt am Mittwoch den 8. Mai 2019. Darüber hinaus hob Prof. Dr. med. Axel Richter, Regionalgeschäftsführer Medizin der Helios Region Ost, die überregionale und strategische Bedeutung des Zentrums für die onkologische Vernetzung in der Region hervor – immer unter Berücksichtigung welchen Nutzen Patientinnen und Patienten davon haben.

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