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Sportmedizin in Aue

Kein Karriere-Aus durch Verletzungen

Wenn sich Sportler verletzen, geht es bei der Behandlung um beste Medizin und viel Verständnis für die
Ungeduld der Patienten, schnell wieder auf den Sportplatz zurückzukehren. Das schafft das Helios Klinikum Aue, indem es Sportmedizin als „Mannschaftssport“ begreift.
Man kann nur ahnen, was einem Profisportler in diesem Moment durch den Kopf geht. Handballer Eric Meinhardtfürchtete um seine Karriere. Nach einer Operation im Helios Klinikum Aue trainiert er wieder. Foto: Picture Point

Für Eric Meinhardt wird der 4. Februar 2017 unvergessen bleiben. Bei einem Auswärtsspiel bekommt der Kapitän der Zweitligahandballer des EHV Aue einen Ellenbogen ins Auge, kann 20 Minuten lang nichts sehen. Die Untersuchungen ergeben eine Fraktur der Orbita, der Augenhöhle. Dem 32-jährigen droht das Karriere-Aus.

Torsten Seltmann, leitender Oberarzt der Orthopädie im Klinikum Aue, ist seit 14 Jahren der medizinische Betreuer der Handballer. Auch die Zweitligafußballer und die Erstligaringer des FC Erzgebirge Aue werden von einem Ärzteteam unter Seltmanns Leitung mannschaftsärztlich betreut. Für den Orthopäden ist die  Sportmedizin nicht nur Beruf, sondern Leidenschaft.

Wenn er selbst nicht helfen kann, arbeitet Seltmann eng mit den Spezialisten des Hauses zusammen. So auch bei Eric Meinhardt. Der Lehramtsstudent wird von Dr. Robert Stumpf, dem Chefarzt der HNO operiert, der Bruch mit einer Titanplatte versorgt.

Danach heißt es abwarten. Mehrere Monate hat Meinhardt absolutes Sportverbot, bis er schrittweise die Trainingsintensität steigern kann. Doch als die Mannschaft in den Abstiegsstrudel gerät, steht für Meinhardt schnell fest: „Ich will endlich helfen.“

Mit dem Training kommt auch die Freude am Spiel zurück. Diese überlagert die Angst vor einer erneuten Verletzung. Und so steht Meinhardt schneller als gedacht wieder auf dem Parkett – und führt seinen EHV zu den ersten wichtigen Siegen Richtung Klassenerhalt.

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