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Heliogramm Teil zwei: Interessantes & Spannendes aus den Kliniken

Erfahren Sie spannendes über Hamburg und seine Gastärzte, was Duisburg mit jungen Rotbuchen macht und wie in Schwerin Studien belegen, dass ehemalige DDR-Sportler bis heute unter den Dopingfolgen leiden.
Welcome in Hamburg
Priv.-Doz. Dr. Mustafa Citak, Gelenkchirurg an der ENDO-Klinik, organisiert als Fellowship-Direktor die Aufenthalte der Gastärzte.

Zum internationalen Ruf der ENDO-Klinik tragen Gastärzte aus aller Welt bei, die in der Abteilung für Gelenkchirurgie hospitieren.

Hamburg

Rund 250 Gastärzte hospitieren jährlich in der Helios ENDO-Klinik in Hamburg. Priv.-Doz. Dr. Mustafa Citak, Gelenkchirurg an der ENDO-Klinik, organisiert als Fellowship-Direktor die Aufenthalte der Gastärzte und kümmert sich zugleich auch um gemeinsame Freizeitaktivitäten.
Dieses Jahr waren unter anderem Dr. Girish Bhalerao, Dr. Prashant Tripathi und Dr. Jerry Chiramel aus Indien, Dr. Juan Schulmeyer aus Chile sowie Dr. Javad Mozafari aus dem Iran zu Gast. Auf die ENDO-Klinik sind die Gastärzte oft durch Gastvorträge des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Thorsten Gehrke, aufmerksam geworden. Die Gastärzte lernen nicht nur eine ganz andere Kultur kennen, sondern sammeln auch neue medizinische Kenntnisse.
Die Ärzte sind sich einig: „Wir haben insbesondere viel über die Revisionsendoprothetik und über septische Wechseloperationen gelernt. Außerdem haben wir unser Spektrum im Bereich der medizinischen Forschung stark erweitern können. Unsere Zeit an der ENDO-Klinik war sehr spannend für uns.“
Autorin: Dr. Michaela Freund-Widder


Ein Baum, der deinen Namen trägt
Auch Robins Eltern Katja Matheis und Florian Männel freuten sich über die Aktion und pflanzten mit der großen Schwester Melanie einen Rotbuchensetzling für das Nesthäkchen. Foto: Angelina Römer

Duisburg

Rund 100 junge Rotbuchen warten an diesem Mittwoch im April darauf, eingepflanzt zu werden. Auf zwei großen Flächen sind schon unzählige Löcher ausgegraben, Schaufeln stehen bereit. Rund 200 Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder lauschen andächtig den Worten von Dr. Nikos Fersis, Leitender Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, sowie Dr. Peter Seiffert, Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik im Helios Klinikum Duisburg. Die beiden haben den jüngsten Sprösslingen der Familien im letzten Jahr ins Leben geholfen und freuen sich nun, ihre Schützlinge wiederzusehen. Einige der Familien sind „Wiederholungstäter“, die bereits in einem der Geburtenwälder, die in den letzten beiden Jahren entstanden sind, einen Baum für ihr Kind gepflanzt haben. Trotzdem schauen sie interessiert zu, als Stadtförster Frank Lingenober erklärt, wie die Bäume gepflanzt und die Erde angedrückt werden soll, um den jungen Bäumen die besten Startbedingungen zu bieten. Dann geht es los. Alle helfen mit. Auch Bürgermeister Manfred Osenger und Klinikgeschäftsführer Birger Meßthaler lassen es sich nicht nehmen, Setzlinge zu verteilen oder diese mit den Namen der Babys zu versehen. So können die Kinder später ihr eigenes Bäumchen wiederfinden. Und wer weiß, vielleicht graben sie wieder ein paar Jahre später ein neues Bäumchen ein – für ihr eigenes Baby.
Autorin: Angelina Römer


Studie belegt: Ehemalige DDR-Sportler leiden bis heute unter Dopingfolgen
Vor und nach einem Marathon wurden diesem Athleten Muskelbiopsien entnommen. Foto: Privat

Schwerin

Die Ergebnisse der Studie „Staatliches Doping in der DDR“ sind eindeutig. Dr. Jochen Buhrmann, Chefarzt der Helios Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Schwerin, stellte diese jetzt in einem Symposium gemeinsam mit weiteren Experten vor. Er hatte die Studie unter anderem mit Prof. Dr. Harald Freyberger, dem verstorbenen ehemaligen Chefarzt der Helios Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
in Stralsund, betreut. „Die Ergebnisse lassen dabei auf tiefgreifende und langanhaltende Schädigungen im körperlichen und seelischen Bereich schließen. Ehemalige Sportler waren auch später noch häufiger krank, als das ihre Altersgruppe erwarten ließ“, so Dr. Buhrmann. Bei der Veranstaltung waren viele ehemalige Leistungssportler aus den DDR-Kadern anwesend. Nach dem Symposium berichteten Fernsehen, Radio und Zeitungen deutschlandweit.
Autor: Patrick Hoppe

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