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Robert Koch-Institut überwacht Grippe mit HELIOS Daten

Grippe bei Kleinkindern und Älteren auf dem Vormarsch

Kleinkinder bis zu vier Jahren werden in diesem Winter besonders häufig mit Grippe oder grippeartigen Erkrankungen der Atemwege im Krankenhaus behandelt. Das geht aus einer Auswertung des Robert Koch-Instituts (RKI) von Daten der HELIOS Kliniken Gruppe hervor.
(Zum Vergrößern klicken) Influenza-Wochenreport des Robert Koch-Instituts: Wöchentliche Anzahl der SARI-Fälle mit einer Verweildauer von bis zu einer Woche von der 40. KW 2014 bis zur 4. KW 2017.

Demnach gab es Ende 2016 und Anfang 2017 in Deutschland in dieser Altersgruppe deutlich mehr solcher Grippefälle auch im Krankenhaus als in den Jahren zuvor. Auch bei älteren Menschen ab 60 Jahren stiegen die Fälle der fortlaufenden Untersuchung zufolge verglichen mit den beiden Vorjahren deutlich an.

In einer wissenschaftlichen Kooperation mit HELIOS erhebt das RKI seit 2015 kontinuierlich Daten über das Vorkommen akuter Atemwegserkrankungen wie Influenza oder Grippe. Die Daten werden wöchentlich ab der 40. KW eines Jahres über die gesamte Saison hinweg bis zur 20. KW des Folgejahres ausgewertet und veröffentlicht.

Hintergrund: HELIOS kooperiert mit dem RKI

Ziel der Kooperation ist es zum einen, den Zeitverlauf von Influenzawellen im Krankenhaus abzubilden. Zum anderen soll das Vorkommen von Grippe und Lungenentzündungen im Vergleich zu den Vorjahren und zu anderen Ländern eingeschätzt werden. Dafür schickt HELIOS in den besagten Zeiträumen wöchentlich Daten aus dem Qualitätsmanagementsystem seiner 84 Akutkliniken an das RKI. Abgebildet sind darin alle Patienten, die mit einer Atemwegserkrankung stationär in einer HELIOS Klinik behandelt wurden. Das RKI veröffentlicht die Erhebungen in seinen Influenza-Wochenberichten.

Dr. med. Ekkehard Schuler„Wir freuen uns darüber, dass unsere Daten dazu beitragen, ein klareres Bild davon zu zeichnen, wie sich die Influenza aktuell in Deutschland auch in den Krankenhäusern zahlenmäßig ausbreitet und welche Altersgruppen vornehmlich betroffen sind“, sagt Dr. med. Ekkehard Schuler, Leiter des Zentralen Dienstes Medizin bei HELIOS.

„Die Kooperation mit dem RKI ermöglicht es, auf einer ansonsten in Europa wenig genutzten Routine-Datengrundlage Rückschlüsse darauf zu ziehen, welche Regionen und welche Patientengruppen von einer viel zitierten Influenzawelle tatsächlich betroffen sind und wie heftig oder abgeschwächt die Grippewellen im Vergleich zu den Vorjahren tatsächlich ausfallen.“

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