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Gute Kandidaten erhielten Kontaktdaten der Fachbereiche

Fachkräftesuche im tunesischen Sousse

Polen, Russland, Italien. Die Suche nach qualifizierten Fachkräften beschränkt sich längst nicht mehr auf heimische Gefilde. Das Helios KarriereCenter Mitte mit Sitz in Erfurt streckte die Fühler jetzt sogar bis Tunesien aus - weiter als je zuvor.
Großes Interesse in Sousse, Tunesien: HELIOS Mitarbeiter stellen Arbeitsmöglichkeiten in Erfurt vor. Foto: Faycal Akremi

Im tunesischen Sousse warben sieben Kolleginnen und Kollegen aus Erfurt um neue Mitarbeiter mit medizinischer und pflegerischer Qualifikation. Die Idee dazu hatten drei in Tunesien geborene Assistenzärzte der Erfurter Anästhesie, die ihre Chefs schnell von der Idee überzeugen konnten. Mit Hilfe des Helios KarriereCenters Mitte wurde das Recruiting Event vor Ort organisiert.

Begleitet wurden die Ärzte von der Pflegedirektorin, einer Pflegekraft aus Erfurt, der Regionalleiterin Personal Region Mitte und dem Leiter Patientensicherheit/ Patientenservice.

Ina Henning-Rußwurm, Geschäftsführerin des HELIOS KarriereCenters Mitte. Foto: Faycal Akremi

Vorträge und mehr als 150 Einzelgespräche prägten die dreitägige Reise. Im Ergebnis könnten sofort 30 Ärzte und 20 Pflegekräfte eingestellt werden. „Ganz so einfach ist es aber nicht“, so Ina HenningRußwurm, Geschäftsführerin des Helios KarriereCenters Mitte, die die Reise bei allem Erfolg als „Experiment“ bezeichnet. „Wir können die Bewerber bei der Integration unterstützen. Aber den Weg hierher müssen sie allein finden“, sagt sie.

Die Weichen dafür sind gestellt: Gute Kandidaten mit adäquaten Abschlüssen und hervorragenden Sprachkenntnissen erhielten die persönlichen Kontaktdaten der fachlichen Ansprechpartner im Erfurter Klinikum. Sobald der „Schritt über den Teich“ vollzogen sei, stehe einer Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.

Damit es nicht bei einem „Experiment“ bleibt, bemühen sich die Erfurter im zweiten Schritt um Kooperationspartner in Tunesien. „Wir suchen jetzt Kontakt zu einer dort ansässigen Pflegeschule“, so Ina Henning-Rußwurm.

Dann bestünden gute Chancen, offene Stellen in der Pflege künftig schneller zu besetzen.

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