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Erinnern an eine „vergessene“ Zeit

Ein Intensivtagebuch mit Bildern von der Station, dem Patientenzimmer und Beschreibungen von Geräuschen hilft Patienten, sich mit der „vergessenen“ Zeit besser auseinanderzusetzen.


Wer als Patient auf einer Intensivstation lag, hat im Anschluss oft nur sehr lückenhafte Erinnerungen oder leidet eventuell sogar unter Stresssymptomen wie Schlaflosigkeit oder Albträumen.

Gründe dafür können auch in der fehlenden Aufarbeitung dieser schweren Zeit liegen. Ines Güttler und Nicole Kretzschmann, leitende Pflegekräfte im Herzzentrum Leipzig, haben deshalb ein Intensivtagebuch entwickelt. „Angehörige sollen darin ihre Gedanken und Sorgen aufschreiben“, erklärt Nicole Kretzschmann.

Die Patienten können sich so im Nachhinein mit der „vergessenen“ Zeit besser auseinandersetzen.

„Es finden sich außerdem Stationsbilder, Bilder der Patientenzimmer und Geräte sowie Beschreibungen der Geräusche und Gerüche in dem Buch. Erinnerungen werden so leichter zugeordnet und verstanden“, ergänzt Ines Güttler. 

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