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Hautnah

Und wie kommen Sie zur Arbeit?

30.000 Mal – so oft begibt man sich im Leben in etwa auf seinen Arbeitsweg. Für manche der Inbegriff von Routine, für andere ein tägliches Abenteuer. Wir haben einige Kollegen begleitet. Eine Geschichte in Bildern.
60 Kilometer zum Runterkommen
60 Kilometer täglich auf dem Rad
Foto: Norman Posselt l Text: Juliane Dylus, Leisnig

Autofahren? Das ist für Dr. Robert Schlichthaar nur in äußersten Notfällen eine Option. „Ich besitze nicht mal ein Auto und benutze ausschließlich Rad und Bahn“, erzählt der Internist im Helios Klinikum Leisnig. Als überzeugter Radfahrer und Besitzer von elf verschiedenen Rädern legt er auch den circa 60 Kilometer langen Arbeitsweg zwischen Leipzig und Leisnig auf dem Drahtesel zurück. Ungefähr zwei Stunden braucht er dafür.

Je nach Wetter greift er aufs robuste Mountainbike oder leichte Rennrad zurück. „Ich fahre immer verschiedene Routen – links der Mulde, rechts der Mulde, über Waldwege … Das macht den Kopf frei.“

10 Minuten Urlaub pro Tag
Täglich mit der Fähre über die Elbe
Foto: Norman Posselt l Text: Katja Boese, Burg

Ruhe, Frieden und wunderschöne Sonnenaufgänge – Katja Boese, Janine Friebel und Kathrin Zeihn aus der Helios Klinik Jerichower Land haben einen Arbeitsweg, den andere als Urlaubsausflug bezeichnen würden.
Jeden Tag pendeln sie mit der Fähre über die Elbe. Zwischen drei Minuten und fünf Minuten – je nach Wasserstand der Elbe – dauert die Überfahrt. Ohne Fähre müssten sie einen Umweg von etwa 45 Minuten in Kauf nehmen – da gibt es nicht viel zu überlegen.

Stilvoll cruisen mit 15 km/h
Rolf Holster: 2,5 Kilometer täglich auf dem elektrischen Scooter
Foto: Norman Posselt l Text: Marina Dorsch, Krefeld

Bei Rolf Holster (61) gewinnt Elektromobilität in der Stadt eine ganz neue, stilvolle Dimension. Seit einem Bandscheibenvorfall in der Brustwirbelsäule 2016 cruist der Krefelder Betriebsrat die 2,5 Kilometer zur Arbeit täglich auf seinem elektrischen Scooter Deluxe. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis zu 15 Kilometer pro Stunde, wobei laut Tacho auch 18,6 „drin“ sind. Seitdem Holster das Modell gewechselt hat, dauert die Fahrt allerdings oft ein paar Minuten länger – der schicke Flitzer ist eben ein echter Blickfang und bringt ihn oft mit Passanten ins Gespräch.

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