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Schürfwunden und Blasen im Urlaub behandeln

Sommer, Sonne, Strand. Ob Groß oder Klein – viele lieben ihren Urlaub aktiv. Bei Beachvolleyball, Wurfscheibe und Co geht es manchmal hoch her. Im Eifer des Gefechts können dann Schürfwunden oder aufgeriebene Blasen auftreten.
Damit Schürfwunden am Knie im Urlaub nicht stören, sollten sie fachgerecht versorgt werden. Anja Mielack vom Wundteam der HELIOS Klinik Schkeuditz mit einer Patientin.

Ein alter Rat lautet, die Wunden an der Luft heilen zu lassen. Doch stimmt das auch? „Ist die Wunde an der Luft, bildet sich Schorf auf ihr. Dieser behindert die Neubildung der Haut und begräbt Bakterien unter sich“, erklärt Anja Mielack vom Wundteam der HELIOS Klinik Schkeuditz. Ein Pflaster nimmt stattdessen den Ausfluss der Wunde auf, medizinisch „Exsudat“ genannt. So bleibt die Wunde sauber, sie schmerzt weniger und wird vor neuen Verletzungen geschützt. Zudem wird die Zellbildung schneller angeregt. „Sondert die Wunde kein Exsudat mehr ab, kann sie gerne an der Luft ausheilen“, so die Expertin.

Bei einer Blase sollte die Blasenhaut immer als Schutzbarriere belassen werden, rät Mielack. Ist sie prall gefüllt, kann sie nach einer Desinfektion mit einer sterilen Nadel angestochen werden. Aber auch dann sollte die Blasenhaut unbedingt am Fuß belassen werden, denn so trocknet der empfindliche Blasengrund nicht aus. Eingerissene und verschobene Blasenhaut am besten wieder vorsichtig an die verletzte Stelle ziehen und sowohl die geschlossene als auch die angestochene Blase mit einem Pflaster abdecken.

Ideal sei eine feuchte Wundversorgung mit Hydrokolloidverbänden, erklärt Mielack. Sie verhindern ein Austrocknen der Wunden und hemmen den Eintritt von Bakterien. Hydrokolloidpflaster und -verbände für die Reiseapotheke gibt es in Drogerien und in Apotheken.

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